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Jesper Christiansen

Jesper Christiansen (geb. 1955) hat sich von Beginn seines Schaffens an vor allem mit Malerei beschäftigt. Er war insbesondere von dem Verhältnis der Fläche zur Perspektive fasziniert, ebenso wie von dem Raum, in dem die Malerei schließlich platziert wird. Seit Mitte der 80er Jahre hat er sich mit dem Verhältnis zwischen Illusion und Fläche in einfachem Bildaufbau auseinandergesetzt und dieses Thema dann in den 90er Jahren in Arbeiten mit stetig wachsender Komplexität weiter entwickelt. Worte tauchen als Teile des Motivs auf, Perspektivverschiebung finden kreuz und quer auf der gesamten Fläche des Bildes statt und subtile Verweise auf die Realität, auf die sich die Arbeiten beziehen, werden verwendet, um die Einzigartigkeit des Werkes als Kunst herauszustellen, im Unterschied zu der Welt, in der es aufgehangen wird.