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Das Netz der Zukunft ist jetzt!

Es ist geschafft! "Unser BLB-Netz" wird Wirklichkeit - das schnellste Internet Europas kommt in die Stadt der Dörfer. „Das Netz der Zukunft ist jetzt! Wir wollen mit innovativen Ideen und Projekten wagemutig vorangehen. Daher wollen wir schnelles Internet für buchstäblich alle Menschen realisieren – ohne Lücken. Auf diese Weise wollen wir das Thema Breitband nachhaltig und dauerhaft lösen. Es geht da um eine grundlegende Optimierung“, erklärte Bernd Fuhrmann. Der Bürgermeister der Stadt Bad Berleburg skizzierte damit eines der wichtigsten Nahziele im Prozess der Digitalisierung. Denn: „Meine Vision für Bad Berleburg war und ist es, dass alle Menschen in allen Ortschaften direkt an die Datenautobahn angeschlossen werden, die das wünschen“, betonte Bernd Fuhrmann. Die Stadtverordnetenversammlung von Bad Berleburg hatte Anfang Dezember 2021 grünes Licht für die "Unser BLB-Netz" GmbH gegeben. Damit das Glasfasernetz in den Händen der Bürgerinnen und Bürger zur Umsetzung kommen konnte, mussten mindestens 30 Prozent aller Haushalte aus den 23 Ortschaften einen Anschluss buchen - die Zahl der Interessenten aus dem gesamten Stadtgebiet war letztlich weitaus höher. Besonderer Anreiz: Bis Samstag, 02.04.2022, war der Glasfaser-Hausanschluss kostenlos. Bis Ende 2024 wollen die Verantwortlichen nun ein flächendeckendes Glasfasernetz im Stadtgebiet ausbauen. Auch weiterhin können alle Interessierten unter www.greenfiber.de/badberleburg das Netz der Zukunft buchen - bis Ende April 2022 zu besonderen Konditionen: Solange werden 250 Euro für den Hausanschluss fällig, ab Mai 2022 steht ein Baukostenzuschuss in Höhe von 500 Euro zu Buche. Dieser Betrag liegt damit noch immer deutlich unter den Realkosten für einen Glasfaser-Hausanschluss. Diese werden allerdings erst dann fällig, wenn der Ausbau tatsächlich abgeschlossen ist und sie ein Haushalt für "Unser BLB-Netz" entscheidet.

"Glasfaser ist Teil der Grundversorgung"

Gemeinsam mit dem Infrastrukturunternehmen GREENFIBER aus Hamburg haben die Stadt Bad Berleburg und die Stadtwerke Bad Berleburg ein Konzept ausgearbeitet, in dessen Fokus die flächendeckende Versorgung mit einem Glasfaseranschluss steht. „Glasfaser ist Infrastruktur 2.0 und Teil der Grundversorgung, wie Strom, Wasser oder Gasanschlüsse“, sagte GREENFIBER-Geschäftsführer Paul Gummert. Eine solch flächendeckende Versorgung ist im Zuge der Bundesförderung nicht möglich. „Wir stoßen damit nun an unsere Grenzen, weil wir damit nicht alle Haushalte mit schnellem Internet versorgen können“, erklärte Achim Vorbau. Der Leiter der Stadtwerke Bad Berleburg verdeutlichte damit die bisherige Problematik der Flächenkommune Bad Berleburg – aufgrund der Zersiedelung in einigen Gebieten war es bislang nicht möglich, alle Haushalte zu erschließen. „Parallel zum geförderten Ausbau soll die Versorgungssituation im Stadtgebiet noch einmal deutlich verbessert werden. Im Zuge des Projektes werden daher unterversorgte Gebiete erschlossen und wir nutzen Synergien im Zuge ohnehin erforderlicher Baumaßnahmen, etwa an Wasserleitungen, Kanal und Wegen“, erklärte Achim Vorbau. Das Feld für die weitere Optimierung ist dabei bestellt – bis zu 8863 neue Privat- und 227 Gewerbeanschlüsse sind in diesem Zuge möglich. „Der insgesamt 6. Call im Rahmen der Bundesförderung bildet eine tolle Grundlage für unser weiteres Vorgehen. Vor dem Hintergrund unserer besonderen topografischen und geografischen Lage wollten und mussten wir nun parallel dazu aber einen neuen Weg einschlagen. Nur so ist es möglich, unsere Vision vom Glasfaseranschluss für alle zu realisieren“, wusste Bernd Fuhrmann. Der Bad Berleburger Bürgermeister lobte in diesem Zuge noch einmal das Engagement des Kreises Siegen-Wittgenstein beim Breitband-Ausbau: „Mein und unser herzlicher Dank gilt allen Beteiligten. Gemeinsam haben wir viel erreicht - und werden auch weiterhin viel erreichen!“ Positiv bewertete auch Andreas Müller das Vorgehen der Stadt der Dörfer: „Durch die kommunale Beteiligung von Bad Berleburg sind Qualität und Nachhaltigkeit gesichert“, betonte Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein.

Technologievorteile für die Stadt der Dörfer generieren

Die Umsetzung soll im Rahmen eines eigenwirtschaftlichen Ausbaus stattfinden, für den sich GREENFIBER als Partner anbietet. „Auf diese Weise ist es uns möglich, quasi das Beste aus beiden Welten zu vereinen“, wusste Achim Vorbau. Denn im Rahmen eines eigenwirtschaftlichen Ausbaus ist die Nutzung der geförderten Trassen für den strategischen Ausbau grauer und schwarzer Flecken möglich. GREENFIBER bringt dazu einen Komplettbaukasten für den Vollausbau mit – von der Planung, über Bau, Montage, Be- und Vertrieb sowie die notwendigen Produkte. Zugleich ist das Netz diskriminierungsfrei – andere Provider als GREENFIBER können ihre Produkte also bei Interesse und Bedarf ebenfalls anbieten. Am Ende des Projektes steht eine werthaltige Infrastruktur in den Händen der mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020 ausgezeichneten Kommune – konkret in denen der zu gründenden „Unser BLB-Netz“ GmbH. Bei weiteren Schritten der Digitalisierung ist eine wirtschaftliche und strategische Teilhabe der Stadt Bad Berleburg garantiert. Zugleich führt der Ausbau nicht nur zu einem Breitbandangebot für jede Adresse, sondern geht weit darüber hinaus. „Wir haben die Möglichkeit, nachhaltige Technologievorteile für unsere Stadt der Dörfer zu generieren“, berichtete Bernd Fuhrmann etwa mit Blick auf das laufende Smart-Cities-Projekt, aber auch „Smart Living“ sowie etwa öffentliches WLAN. Darüber hinaus lassen sich Synergieeffekte bei der öffentlichen Beleuchtung, der Abfallentsorgung sowie der Mobilität erzeugen. Hier werden wir in den kommenden Jahren gemeinsam mit der Südwestfalen Agentur und den Projektpartnern „5 für Südwestfalen“ Arnsberg, Olpe, Menden und Soest weitere digitale Mehrwerte schaffen. Das Netz ist dabei so ausgelegt, dass es auch künftigen Anforderungen von Daten- und Informationskommunikation genügt.

Video zum Thema "Unser BLB-Netz" (zum Anschauen auf das Logo klicken)

  • Video - Glasfaser für alle: "Dörfertour der Zukunft"

    Die Stadt der Dörfer wird glasfaserschnell. Damit kommt das schnellste Internet Europas nach Bad Berleburg. Das bedeutet: Glasfaser für alle Menschen aus Bad Berleburg mit seinen 23 Ortschaften, die dies wünschen. Mit unserer "Dörfertour der Zukunft" informieren wir gemeinsam mit unserem starken Partner GREENFIBER über das Projekt. Für alle Menschen, die bei den Veranstaltungen nicht dabei sein können, haben wir eine solche aufgezeichnet. Die Aufzeichnung stammt von der Station im Bürgerhaus am Markt in Bad Berleburg vom 12.01.2022 - die Inhalte haben Gültigkeit für alle Ortschaften.

    © Stadt Bad Berleburg

Kapitel zum Video "Glasfaser für alle: ,Dörfertour der Zukunft'"

Inhaltsverzeichnis

  • Kapitel 1 (Beginn): Einleitung durch Bernd Fuhrmann
  • Kapitel 2 (ab 0:55): Infrastruktur 2.0 für alle in Bad Berleburg mit seinen 23 Ortschaften
  • Kapitel 3 (ab 15:50): Warum glasfaserschnelles Internet?
  • Kapitel 4 (ab 28:49): Vom Bau der Trasse bis zum Hausanschluss
  • Kapitel 5 (42:00): Glasfaser für Sie!
  • Kapitel 6 (ab 51:57): Intro Fragerunde
    • Frage 1 (ab 52:44): Wer ist GREENFIBER und wie wurde das Projekt initiiert?
    • Frage 2 (ab 01:01:19): Welche Korrelation besteht zwischen vorherigen Infrastrukturprojekten?
    • Frage 3 (ab 01:03:11): Wer haftet für mögliche Bauschäden?
    • Frage 4 (ab 01:03:58): Kann ich eine feste IPv4-Adresse beziehen?
    • Frage 5 (ab 01:05:42): Wird es einen Vor-Ort-Service geben?
    • Frage 6 (ab 01:07:03): Wann wird der Altvertrag von GREENFIBER gekündigt?
    • Frage 7 (ab 01:08:03): Wie ist das Bauvorgehen bei neu verlegten Straßen?
    • Frage 8 (ab 01:10:29): Wird beim Bau die vorhandene, unterirdische Infrastruktur berücksichtigt?
    • Frage 9 (ab 01:14:36): Welche Hardware wird bei einer Kündigung entfernt?
    • Frage 10 (ab 01:15:50): Welche Kosten kommen auf mich zu?
    • Frage 11 (ab 01:16:21): Welche Baumaßnahmen sind beim Anschluss eines Mehrfamilienhauses zu berücksichtigen?
    • Frage 12 (ab 01:17:44): Was passiert, falls die 30-Prozent-Quote nicht erreicht wird?
    • Frage 13 (ab 01:19:35): Was hat es mit dem Verfügbarkeitscheck auf sich?
    • Frage 14 (ab 01:20:47): Kann bestehende Hausinfrastruktur genutzt werden?
    • Frage 15 (ab 01:21:17): Wer übernimmt die Inhouse-Verkabelung?
    • Frage 16 (ab 01:22:10): Kommt es zu Datenverlusten beim Einsatz von Netzwerkkabeln?
    • Frage 17 (ab 01:22:52): Was passiert, wenn für meinen Anschluss das Grundstück meines Nachbarn überquert werden muss?
    • Frage 18 (ab 01:24:57): Welches Ziel verfolgt die Smart-City Bad Berleburg?
    • Frage 19 (ab 01:27:26): Was bietet GREENFIBER den Bad Berleburger Vereinen?
    • Frage 20 (ab 01:29:13): Wie geht der Bau durch Fels und Schiefer vonstatten?
    • Frage 21 (ab 01:30:21): Wird ein optischer Wandler bereitgestellt?

FAQ: Unser BLB-Netz - Fragen und Antworten

Glasfaser für alle - das ist das Versprechen für die Stadt der Dörfer. An dieser Stelle werden die häufigsten Fragen zu "Unser BLB-Netz" glasfaserschnell beantwortet - im FAQ von GREENFIBER und der Stadt Bad Berleburg:

Wie funktioniert die Kündigung des bisherigen Vertrags?

Die meisten Haushalte wollen ihre bisherige Telefonnummer behalten. Das ist problemlos möglich. Sofern Sie Ihre Rufnummer mitnehmen wollen, kündigt GREENFIBER für Sie den bestehenden Vertrag. Dafür müssen Sie lediglich das Portierungsformular ausfüllen und an GREENFIBER zurücksenden.

Sollten Sie keine Rufnummer mitnehmen wollen, müssen Sie selbst Ihren bestehenden Vertrag kündigen. Bitte warten Sie hiermit, bis die Techniker den APL (Abschluss Punkt Linientechnik), also den Hausübergabepunkt, angebracht haben. Erst dann ist eine Kündigung sinnvoll. So entsteht kein Leerlauf, in dem Sie eventuell kein Internet oder Telefon haben.

Entstehen doppelte Kosten, wenn mein alter Vertrag noch läuft und der Glasfaseranschluss schon gelegt wurde?

Nein! Die Vertragslaufzeit von zwölf bzw. 24 Monaten beginnt erst mit Ablauf Ihres alten Vertrags. Sollte der Glasfaseranschluss vor Ende ihres bisherigen Vertrages schon fertig installiert sein, schaltet GREENFIBER ihn frei. Sie können ihn dann kostenfrei nutzen. Erst wenn der alte Vertrag ausgelaufen ist, fallen die ersten Kosten beim Glasfaseranschluss an. Da mit "Unser BLB-Netz" eine vollkommen neue Infrastruktur entsteht, können Sie für den Übergang die bisherigen Anschlüsse weiter nutzen. Im Übrigen ermöglicht das neue Telekommunikationsgesetz deutlich kürzere Vertragslaufzeiten. Es lohnt sich, dies auch für Ihren jetzigen Anschluss zu prüfen.

Was, wenn auf meinem Grundstück nicht gebuddelt werden und der Garten oder die Auffahrt geschützt werden soll?

Unser gemeinsames Ziel ist, so wenig wie möglich zu graben. Denn es gibt hochwertige Oberflächen, Bepflanzungen oder Treppen, die man nicht verändern möchte. Damit die Verlegung des Glasfaseranschlusses so erfolgt, wie Sie es wünschen, vereinbart GREENFIBER vor dem Beginn der Arbeiten einen Begehungstermin. So können alle notwendigen Details besprochen werden. Auch wird so sichergestellt, dass bei der Verlegung keine anderen Leitungen beschädigt werden. Wann immer möglich, bevorzugt GREENFIBER den Einsatz eines Bodenverdrängungsverfahrens mittels der sogenannten Erdrakete. In diesem Verfahren werden zwei Gruben (Start- und Zielgrube) mit je einem Quadratmeter Größe ausgehoben. Die Erdrakete wird mit Druckluft durch Erdreich oder Gestein getrieben. Das Erdreich wird verdrängt und es entsteht eine Erdröhre, in die ein Kabelschutzrohr oder Mikrorohr oft im gleichen Arbeitsgang von der Erdrakete unmittelbar eingezogen wird. Sollte dieses schonende Verfahren bei Ihnen nicht möglich sein, werden gemeinsam vor Ort Alternativen besprochen.

Was ist eine Hauseinführung?

Mit der Hauseinführung verbinden wir Ihren Anschluss mit dem Glasfasernetz. Dabei wird das Leerrohr durch die Wand zum Hausübergabepunkt (HÜP) verlegt. Auch dies geschieht nach Absprache, mit dem möglichst geringsten Aufwand und an einem von Ihnen bestimmten Punkt. Die geeignete Variante wird bei der gemeinsamen Grundstücksbesichtigung festgestellt und im Begehungsprotokoll dokumentiert. Die Hauseinführung sollte unterhalb des Außenniveaus vorgesehen werden, um mutwillige Beschädigungen zu erschweren. Die Zuleitung zum Haus erfolgt in der Regel durch eine Bohrung in 60 Zentimetern Tiefe. Lediglich ein kleiner Aushub an der Hauswand ist notwendig, um das Leerrohr in Empfang zu nehmen und in das Gebäude zu führen. In Einzelfällen muss der Trassenbau in offener Bauweise erfolgen. Für die Hauseinführung ist eine Bohrung von 20 Millimetern Durchmesser erforderlich. Diese wird von der bauausführenden Fachfirma vorgenommen und nach Durchführung des Leerrohres luft- und wasserdicht verschlossen. Sollte bereits ein geeignetes Leerrohr (Innendurchmesser 20 Millimeter) vor Ort liegen, kann auf eine weitere Bohrung verzichten.

Wie sieht die Innenhausverkabelung bei Einfamilienhäusern aus?

Grundsätzlich können Sie die bestehende Innenhausverkabelung weiter nutzen. GREENFIBER verlegt das Glasfaserkabel bis in den Hausübergabepunkt (HÜP). Dieser wird ebenfalls mit einem Glasfaserkabel mit dem optischen Wandler verbunden. Der optische Wandler macht aus dem Lichtsignal ein elektrisches Signal. Üblicherweise werden diese beiden Geräte in einer Entfernung von zwei Metern voneinander montiert. Bei Bedarf ist jedoch auch eine größere Entfernung möglich. In solchen Fällen stellt GREENFIBER Ihnen ein entsprechendes Glasfaser-Innenkabel mit einer Länge bis zu 15 Metern kostenlos zur Verfügung. Darüber hinaus sind Kabel mit den Längen 25, 50 und 100 Metern erhältlich. Der optische Wandler wird nun über ein Netzwerkkabel mit dem Router verbunden. Sollten Sie einen leistungsfähigen Router besitzen, können Sie ihn selbstverständlich weiterhin nutzen. Sie können jedoch auch einen vorkonfigurierten Router bei uns erwerben. Der Router verbindet Ihre Endgeräte nun mit dem Glasfasernetz. Die Installation der Geräte erfolgt über einfaches Einstecken und ist auch Nichtfachleuten zumeist mühelos möglich. Selbstverständlich nennt GREENFIBER Ihnen auch einen Fachbetrieb aus Ihrer Umgebung.

Was passiert mit meinem bisherigen Anschluss?

Gemeinsam erstellen wir eine neue, zukunftsfähige Infrastruktur. Da das Glasfasernetz von „Unser BLB-Netz“ komplett unabhängig und parallel zum bereits existierenden Kupfernetz errichtet wird, bleibt die vorhandene Netzinfrastruktur unverändert bestehen. Wenn es sich um die bestehende Telefonleitung handelt, wird diese ohnehin nicht angerührt. Auch wenn Sie ihre alte Kupferleitung nicht mehr nutzen, bleibt diese bestehen. Nicht mehr genutzte Endgeräte, wie zum Beispiel gemietete Router senden Sie nach Vertragsende an Ihren alten Anbieter zurück. Die Verkabelung in Ihrem Haus können Sie weiterverwenden. Bei verlegten Netzwerkkabeln sollte man prüfen, ob die Übertragungsraten der Netzwerkkabel ausreichen.

Was passiert mit meiner bestehenden Innenhausverkabelung?

Wenn Sie eine Innenhausverkabelung haben, könne Sie diese LAN-Verkabelung weiter nutzen. Hierbei ist darauf zu achten, dass ein Kabel mindestens der Kategorie 5e (1 Gigabit maximal) oder Kategorie 6a (10 Gigabit maximal) genutzt wird. So können Sie die ganze Bandbreite des neuen Glasfaseranschlusses nutzen. Über WLAN könne Sie Ihre Endgeräte mit dem Router verbinden.

Ich bin Eigentümer und möchte einen Glasfaseranschluss legen lassen. Wie ist das Vorgehen?

In diesem Fall werden Sie sicher eine Ihrer Mieterinnnen oder einen Ihrer Mieter von einem Glasfaseranschluss überzeugen können. Die Mieterinnen und Mieter schließen dann einen Internetvertrag mit GREENFIBER ab. Für die Installation des Glasfasers in Ihrem Haus benötigen wir von Ihnen eine ausgefüllte Grundeigentümererklärung. Pro Standard-Anschluss können jeweils sechs Wohneinheiten versorgt werden. Für größere Wohneinheiten gibt es ebenfalls die passenden Anschlüsse.

Das ist GREENFIBER

GREENFIBER © GREENFIBER

Die GREENFIBER-Unternehmensgruppe mit Sitz in Hamburg hat sich als Partner für den eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau im Bad Berleburger Stadtgebiet angeboten. Das Infrastrukturunternehmen errichtet derzeit erfolgreich flächendeckende Glasfasernetze in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen. Das Unternehmen bringt dabei einen Komplettbaukasten für den Vollausbau mit, um gemeinsam mit der Stadt Bad Berleburg Betreiber des eigenwirtschaftlichen Netzes zu werden. Die 30-Prozent-Hürde war bereits vor Ende der Vermarktungsphase geknackt - die Umsetzung kann erfolgen. Denn auf diese Weise ist der eigenwirtschaftliche Ausbau sowie Betrieb des Glasfasernetzes finanziell tragfähig. Eine gut zweijährige Bauphase soll im Sommer 2022 beginnen. Der endgültige Regelbetrieb des Netzes unter Federführung der „Unser BLB-Netz“ GmbH ist für den Herbst 2024 vorgesehen.

GREENFIBER-Beratungsbüro

Das Bad Berleburger Glasfaserprojekt „Unser BLB-Netz“ hat ein Zuhause. Zu finden ist der neue Anlaufpunkt des gemeinsamen Glasfaserprojektes von Stadtwerken und GREENFIBER im Sparkassengebäude in der Bad Berleburger Innenstadt, Poststraße 15. Von Montag bis Freitag stehen die Beraterinnen und Berater für Fragen und Antworten zur Verfügung. Gemeinsam können die passenden Tarife und der Weg zum eigenen Hausanschluss besprochen werden. Zusätzlich zum eigentlichen Beratungsbüro können sich Interessierte auch direkt in der Schalterhalle der Sparkasse am eigens eingerichteten GREENFIBER-Counter informieren. Außerdem ist das Beratungsbüro unter Tel. 02751 8299746 erreichbar.

Bis zur vier Beraterinnen und Berater vor Ort

Die Büroleitung übernimmt Ramsi Mejri. Er leitete bisher das GREENFIBER-Büro im Kreis Minden-Lübbecke und ist von Beginn an Teil der GREENFIBER-Familie. Insgesamt werden bis zu vier Beraterinnen ud Berater das Beratungsteam in Bad Berleburg bilden. Die Beratungen finden auch ohne vorherige Terminabsprache statt.

Öffnungszeiten im Überblick

GREENFIBER ist in der Sparkasse Wittgenstein in Bad Berleburg zu folgenden Zeiten vor Ort:

Beratungsbüro

  • Montag bis Freitag: 09.00 bis 17.30 Uhr

Informations-Counter

  • Montag bis Freitag: 08.30 bis 12.30 Uhr
  • Montag bis Mittwoch und Freitag: 13.30 bis 16.00 Uhr
  • Donnerstag: 13.30 bis 17.30 Uhr

Dörfertour der Zukunft

Glasfaser in jeden Winkel der Stadt der Dörfer. Das ist das erklärte Ziel der gemeinsamen Unternehmung „Unser BLB-Netz“ von den Stadtwerken Bad Berleburg und dem Infrastrukturunternehmen GREENFIBER. Damit möglichst viele Haushalte für das ehrgeizige Gemeinschaftsprojekt gewonnen werden, starteten die Partner vor gut einem Monat die „Dörfertour der Zukunft“. An insgesamt 24 Abenden informierten Bürgermeister Bernd Fuhrmann, Stadtwerke Geschäftsführer Achim Vorbau und Philipp Korinth (GREENFIBER) über die Vorteile und die Konditionen des kommunalen Netzes. Jeder der 23 Bad Berleburger Orte wurde angesteuert. Den Auftakt und Abschluss dieser sehr lokalen Tournee bildete jeweils ein Informationsabend in der Kernstadt. Sämtliche Info-Abende wurde sehr gut angenommen. Das Interesse vor Ort war riesig.

Besuchsrekord in Wingeshausen

Am vorletzten Abend konnte in der Schützenhalle Wingeshausen ein Besucherrekord aufgestellt. Mehr als 120 Anwohnerinnen und Anwohner wollten sich aus erster Hand über das schnellste Netz Europas in Bad Berleburg informieren. Rein prozentual kann kein Ort mit Christianseck mithalten. Dreiviertel aller Bewohnerinnen und Bewohner lockte die Dörfertour an. Selbstverständlich wurden alle Abende unter Einhaltung der Hygieneregeln abgehalten. Vor jeder Infoveranstaltung fand ein Dorfrundgang mit Bürgermeister Fuhrmann und den jeweiligen Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher statt. Nicht nur für Ortsfremde eine große Bereicherung. Auch die regelmäßigen Facebook-Live-Übertragungen erfreuten sich hoher Zugriffszahlen.

"Projekt auf großes Interesse gestoßen"

Philipp Korinth, der für GREENFIBER durch alle 24 Abende führte, zeigte sich zum Ende der Tour dankbar: „Wir sind überall herzlich empfangen worden. Und die zahlreichen Fragen haben gezeigt, dass wir mit unserem Projekt auf großes Interesse stoßen.“ Einen ganz besonderen Dank sprach Korinth Bürgermeister Bernd Fuhrmann und dem Team der Stadtwerke aus. „Ohne die großartige Organisation und das einzigartige Engagement wäre diese Veranstaltungsreihe so nicht möglich gewesen.“ Zum Abschluss gab es - wie bei jeder Tournee - das passende Tour-Shirt. Klar ist inzwischen, dass das glasfaserschnelle Netz gebaut wird. Das Beratungsbüro im Sparkassengebäude in der Kernstadt bleibt weiterhin geöffnet. Die Beratungen finden auch ohne vorherige Terminabsprache statt. GREENFIBER ist zudem auch unter Tel. 02751 8299746 erreichbar. Weitere Informationen im Internet unter www.greenfiber.de/badberleburg oder per Mail unter info@greenfiber.de.