Eske Kath
Eske Kath (geb. 1975) stellt in seinen Werken die Natur von ihrer eher brutalen Seite dar. Tornados und Vulkanausbrüche drohen in seinen Gemälden und Installationen die Welt zu zerstören, und die kleinen, aufgeklebten Häuser offenbaren bisweilen die fragile Existenz der Menschen in den Bildern. Kaths Faszination an Katastrophen spiegelt die aktuellen globalen Medienbilder wieder und wurzelt ebenso in der Romantik. Wie die Romantiker das Jüngste Gericht als Hoffnung auf eine Wiederauferstehung neuer und besserer Zeiten verwendeten, räumt auch Kath dem Untergang die paradoxe Möglichkeit auf Erneuerung und Wiedergeburt ein. Eske Kath hat der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen studiert.