Starke Innenstädte für NRW: 165.000 Euro für Bad Berleburg
Das neue Jahr beginnt mit guten Nachrichten: Die NRW-Koalition stärkt mit noch einmal fast 25 Millionen Euro die Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen. Das Land unterstützt mit dem Geld Kommunen dabei, Leerstände zu füllen, gezielter zu verhandeln oder neue Innenstadt-Allianzen zu schmieden. 165.000 Euro aus diesen Fördergeldern fließen auch in die Innenstadt von Bad Berleburg.
"Ein Ort der Begegnung"
Die Projektumsetzung kann sofort starten. Dazu erklärt die heimische Landtagsabgeordnete Anke Fuchs-Dreisbach: „Unsere Innenstädte sind Wirtschafts-, Wohn- und Lebensraum und sollen es bleiben. Die City ist nicht nur Aushängeschild einer Gemeinde, sondern auch ein Ort der Begegnung für die Menschen. Wir müssen die Zentren lebendig halten. Corona hat vor allem den Einzelhandel in unseren Städten stark getroffen und die Konkurrenz mit den großen Onlineanbietern drastisch verschärft. Das Förderprogramm ist deshalb für unsere Händlerinnen und Händler, aber auch die Bürgerinnen und Bürger in Bad Berleburg sehr hilfreich“.
"Starke Dörfer brauchen ein zukunftsfähiges Zentrum"
Mit der Fördersumme will die Stadt Bad Berleburg die Schaffung von Innenstadtqualität forcieren – insgesamt 90.000 Euro sind dafür vorgesehen, weitere zehn Prozent Eigenanteil kommen seitens der Kommune hinzu. Die weiteren 75.000 Euro sollen in die Stelle eines Zukunftsmanagers für die Innenstadt fließen. „Wir wollen unsere Stadt der Dörfer nachhaltig für die Zukunft aufstellen. Eine stetige Weiterentwicklung unserer Innenstadt ist dabei ein wichtiger Aspekt, um für noch mehr Attraktivität zu sorgen – und den Standort Bad Berleburg stark aufgestellt für die Zukunft zu gestalten. Denn starke Dörfer brauchen auch ein zukunftsfähiges Zentrum“, erklärte Bürgermeister Bernd Fuhrmann.
Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen
In diesem dritten Aufruf wurden die bekannten und bewährten Förderbausteine des im Sommer 2020 initiierten Sofortprogramms zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen fortgeführt: Die Anmietung von Ladenlokalen, der Zwischenerwerb von leerstehenden Immobilien sowie Expertisen, Beratungen und Moderationsprozesse im Zusammenhang mit der Reaktivierung von Einzelhandelsgroßimmobilien oder der Aufbau eines Zentrenmanagements. Darüber hinaus wurden die Fördertatbestände erweitert. Neu ist beispielsweise die Förderung von Umbaupauschalen bei der Anmietung von Ladenlokalen oder die Schaffung von mehr Innenstadtqualität durch das Aufstellen von Stadtbäumen. Anfang 2022 wird es noch einmal die Möglichkeit geben, weitere Anträge zur Qualität der Innenstädte, insbesondere zur Begrünung, zu stellen.