Projekt "DIGITALUM (unterwegs)" erhält zweiten Stern
Viele Angebote rund um das Thema Digitalisierung kommen in Wittgenstein aufgrund der geografischen Lage und auch schwächerer ÖPNV-Verbindung nicht an, meinen die Verantwortlichen der DIGITALUM Wittgenstein gGmbH. Zu den 15 Gesellschaftern gehören alle drei Kommunen Wittgensteins, aber auch Akteure aus Industrie, Handwerk, Handel, Tourismus, Vereinen, Kirche und Schule. Mit ihrem zweiteiligen Projekt „DIGITALUM“ wollen sie die Menschen aktiv mitnehmen in die „digitale Zukunft“. Geplant ist zum einen ein zentraler Ort, an dem verschiedenste Zielgruppen digitales Wissen erlernen können. Zum anderen soll noch vor dessen Bau mit „DIGITALUM (unterwegs)“ ein mobiles Angebot eingerichtet werden.
Mobiles Digitallabor im Bus
Hinter „DIGITALUM (unterwegs)“ verbirgt sich ein mobiles Digitallabor. Die DIGITALUM Wittgenstein gGmbH möchte dafür einen Reise- oder Linienbus umbauen und mit unterschiedlichen Technologien wie zum Beispiel 3D-Drucker oder Virtual-Reality-Brillen ausstatten. Das Mobil könnte dann beispielsweise Dorfgemeinschaftshäuser ansteuern und es Interessierten ermöglichen, Digitalisierung vor Ort ungezwungen auszuprobieren. Durch das Erleben und Erlernen sollen kreative und innovative Bildungsangebote geschaffen werden. „Mit dem zweiten Stern der REGIONALE wird das Projekt für uns konkret“, sagte Andreas Kurth, Geschäftsführer der DIGITALUM gGmbH. „Aus einer zunächst abstrakten Idee wird ein Stück mehr Wirklichkeit. Die Auszeichnung ist für uns Bestätigung und Antrieb zugleich. Nun gilt es, das Projekt mit allen Details weiter auszuarbeiten und für den dritten Stern zu qualifizieren."
Enger Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern
Ziel der Projektverantwortlichen ist es, dass vor allem Kinder, Jugendliche, interessierte Erwachse aber auch interessierte Seniorinnen und Senioren, auf einfache Weise mit Digitalisierung in Berührung kommen, Berührungsängste mit digitalen Themen abbauen und ein Verständnis für die Chancen und Risiken neuer Technologien aufbauen. Die Erkenntnisse aus diesen Plänen sind wichtig. Durch den engen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürger sollen schließlich passgenaue Unterstützungsangebote gefunden und entwickelt werden, die dann auch im geplanten zentralen Standort des DIGITALUMS angeboten werden können.