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Datum: 03.03.2022

Konstruktiver Austausch beim Besuch des Regierungspräsidenten

Die Bandbreite der Themen beim Besuch des Präsidenten der Bezirksregierung Arnsberg, Hans-Josef Vogel, in Bad Berleburg war groß: flächendeckender Glasfaserausbau in der Stadt der Dörfer, die weitere Entwicklung des Regionalplans – und das politische Weltgeschehen, das einen dunklen Schatten über diesen Tag werfen sollte. Zutiefst betroffen zeigte sich Hans-Josef Vogel ob des Angriffs gegen die Ukraine. „Wir müssen und werden uns solidarisch mit den Menschen in der Ukraine zeigen – und zwar nicht nur in der Flüchtlingsfrage“, erklärte der Arnsberger Regierungspräsident gegenüber den Fraktionsvorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bad Berleburg. Ein Appell, dem sich Bürgermeister Bernd Fuhrmann anschloss: „Unsere Solidarität ist mit den Menschen in der Ukraine, mit all jenen, die um ihr Leben fürchten müssen.“

Erkenntnisgewinne für den Regionalplan

Aufgrund der Geschehnisse fiel auch der Austausch mit den Fraktionen sowie der Verwaltungsspitze der Stadt Bad Berleburg im Bürgerhaus am Markt entsprechend kürzer aus als geplant. Dennoch war es ein Austausch, der die weitere Entwicklung des Regionalplans auf positive Art und Weise forcierte. „Es ist uns gelungen, wichtige neue Erkenntnisse zu gewinnen und die Pläne für den weiteren Austausch mit der Bezirksregierung Arnsberg voranzutreiben. Für uns als Stadt Bad Berleburg liefert dieser Austausch wichtige Ansätze für unsere weiteren Planungen in der Verwaltung und auf politischer Ebene“, erklärte Bad Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann. Und genau dies sagte auch Hans-Josef Vogel zu: „Wir wollen und werden eine gemeinsame Basis zwischen Kommune, Kreis und Bezirksregierung schaffen, um eine für alle tragfähige Lösung zu finden.“ Es gehe darum, Entscheidungen bei den weiteren Planungen gemeinsam sorgfältig abzuwägen.

"Beispielhaft für andere Regionen"

Im Anschluss an den Austausch nahm der Regierungspräsident auch an der „Dörfertour der Zukunft“ in Weidenhausen teil, in deren Rahmen Bürgermeister Bernd Fuhrmann, Stadtwerke-Leiter Achim Vorbau und Philipp Korinth von GREENFIBER alle 23 Ortschaften besuchen. Im Rahmen einer Rundtour – gemeinsam mit den jeweiligen Ortsvorstehenden – durch die Ortschaften stand dabei von Januar bis März ein Austausch auf dem Programm. Im Fokus: „Unser BLB-Netz“ – Glasfaser für alle Menschen in der Stadt der Dörfer, die dies wünschen. Eine Tatsache, die Hans-Josef Vogel imponierte: „Bad Berleburg ist mit diesem Projekt beispielhaft für andere Regionen. Wenn man als Kommune von Anfang an dabei ist, hat das eine besondere Strahlkraft“, lobte der Regierungspräsident das gemeinsame Projekt von Stadt Bad Berleburg, Stadtwerken und GREENFIBER.

Kostenloser Glasfaser-Hausanschluss bis Anfang April

Denn noch bis Samstag, 02.04.2022, haben alle Haushalte in Bad Berleburg und seinen Ortschaften die Möglichkeit, einen kostenlosen Glasfaser-Hausanschluss zu erhalten – und sich damit wichtige Infrastruktur, gleichbedeutend zu Wasser und Strom, zu sichern. Die Notwendigkeit verdeutlichte unter anderem die Situation im Gewerbegebiet in Weidenhausen, wo derzeit noch kein Internetanschluss vorhanden ist – für Unternehmen wie Holzbau Kuhmichel, das eine Station war, eine äußerst schwierige Situation. Und eine Situation, die die starken Partner mit „Unser BLB-Netz“ nachhaltig und dauerhaft lösen wollen. „Auch das Gewerbegebiet ist anbindbar an unser glasfaserschnelles Netz – und genau das wird geschehen“, konstatierte GREENFIBER-Geschäftsführer Paul Gummert vor Ort.