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Datum: 01.06.2023

Fotografische Einblicke in die Welten junger Menschen

Jugendkunstgalerie „FreeStyle NRW“ stellt Kunstwerke aus

Das Unsichtbare sichtbar machen: Den Mut, den es braucht, seine auf dem
Smartphone schlummernden, oft sehr persönlichen Fotografien über die Jugendkunstgalerie „FreeStyle
NRW“ in die Öffentlichkeit zu schicken, bewiesen jetzt junge Menschen aus den sieben „Youth and Arts“-
Kommunen Bad Berleburg, Bestwig, Brilon, Hallenberg, Medebach, Olsberg und Winterberg. Initiiert durch
den Schmallenberger Ensible e.V. und gefördert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie,
Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKJFGFI) unterstützt der
Zusammenschluss innovative Jugendkultur und verhilft den Werken junger Menschen zu Sichtbarkeit: Eine
Auswahl aus über 600 Fotografien, die im Rahmen der Jugendkunstgalerie eingereicht wurden, schmücken
ab dem 31.05. die Schaufenster teilnehmender Geschäfte in Bad Berleburg. „Kreativität, Inspiration,
Reflexion: Die Jugendkunstgalerie ist so bunt und vielfältig wie die jungen Menschen selbst, die sie mit
Leben füllen“, äußert sich Bernd Fuhrmann, Bürgermeister der Stadt Bad Berleburg wertschätzend zu der
breiten Beteiligung von jungen Menschen am Projekt – unabhängig von Sprache, Alter und Herkunft.

Die Ausstellung wurde ergänzt durch Fotografie-Workshops sowohl für Jugendliche an der Realschule und
am Johannes-Althusius-Gymnasium wie auch Kinder im Grundschulalter. Ein 10-jähriger Bad Berleburger
hatte am Foto-Projekt im Bürgerhaus Bad Berleburg teilgenommen und erinnert sich: „Ich habe heute
gelernt, dass man kein Kind alleine lassen sollte und alles über Bilder. Ich fand es allgemein schön. Das war
ein Tag, den ich sonst nicht hätte erleben können.“ Auch Bürgermeister Fuhrmann schätzt die Wirkungskraft
des künstlerischen Impulses: „Wir wollen jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich kreativ zu entfalten
und uns ihren Blick auf unsere Stadt der Dörfer zeigen. Die Jugendkunstgalerie bietet dazu passende und
altersgerechte Plattformen. Sie zeigen Lebenswirklichkeit und Geschichten und liefern die Möglichkeit zur
Meinungs- und Persönlichkeitsbildung. Wir wollen Bad Berleburg mit seinen 23 Ortschaften gemeinsam
nachhaltig für die Zukunft entwickeln und dabei alle Generationen aktiv einbinden. Denn Kinder und
Jugendliche sind unsere Zukunft und sollen daher auch ihre Zukunft vor Ort aktiv mitgestalten.“

„In der Ausstellung der Jugendkunstgalerie zeigen wir wieder die Werke von jungen Menschen, die mit
ihren Smartphones oder Kameras losgezogen sind und beeindruckend künstlerisch hochwertige Fotos
eingereicht haben“, erläutert Dorothea Hudaszek, Projektleiterin beim Ensible e.V. Der Schüler Sem Luca
Rath macht die Jugendkunstgalerie auch 2023 zum wiederholten Male zur Plattform seiner
beeindruckenden Werke: „Mir macht es großen Spaß, mithilfe dem Smartphone unscheinbare Dinge in der
Natur und Zuhause in Szene zu setzen und anders wahrzunehmen, als man es alltäglich tut.“ Die Fotografien
werden nach der Ausstellung in den Schaufenstern Bad Berleburgs in den Gebäuden der Schulen aller
teilnehmenden jungen Menschen zu sehen sein.

Ausstellungszeiten:

Medebach: 02.05.-15.05.2023
Hallenberg: 04.05.-17.05.2023
Olsberg: 15.05.-26.05.2023
Brilon: 16.05.-31.05.2023
Bestwig: 25.05.-05.06.2023
Bad Berleburg: 31.05.-13.06.2023
Winterberg: 13.06.-27.06.2023

Projekt »Jugendkulturinitiative Youth and Arts«

Die Jugendkulturinitiative „Youth and Arts“ wird getragen von einem interkommunalen Verbund,
bestehend aus den Pilotkommunen Bad Berleburg, Bestwig, Brilon, Hallenberg, Medebach,
Olsberg und Winterberg. Die Leitung des Verbundes obliegt Yao Houphouet (Ensible e.V.),
kommunaler Sprecher ist Bürgermeister Thomas Grosche (Medebach). Zu den wichtigsten
Förderern zählen mit der REGIONALE 2025 vor allem auch die Sparkasse Hochsauerland und die
Sparkasse Mitten im Sauerland, die LEADER Region Hochsauerland sowie die Regionale
Kulturpolitik Sauerland und das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und
Integration des Landes NRW.

Zur Person Yao Houphouet

Yao Houphouet, Jahrgang 1983, war im Jahr 2006 Initiator und Gründungsmitglied des Ensible e.V.,
dessen 1. Vorsitzender er bis heute ist. Mit seinem Verein wurde er bereits mehrfach bundesweit
ausgezeichnet (https://youth-and-arts.nrw/de/ueber-den-ensible). Herr Houphouet kann dabei als
zentraler Coach für die Projekte des Ensible e.V. auf umfangreiche persönliche Qualifikationen und
Erfahrungen verweisen: Studium für Angewandte Kommunikations- und Medienwissenschaften -
Schwerpunkt Kommunikationspsychologie, Fortbildung Projektmanagement, 15 Jahre
Berufserfahrung im Bereich Jugend-Coaching (Mobbing Prävention/ Intervention), Moderation,
Projektleitung (Jugendkultur), strategische Beratung von Kommunen. 10 Jahre Berufserfahrung im
Bereich „Social Media Trainings“ für Jugendliche. Verschiedene Fortbildungen im Bereich
medienpädagogischer, geschlechtersensibler, interreligiöser sowie interkultureller Arbeit, Träger
des Julius Drescher Preises.

Ensible E.V.

Der Ensible e.V. steht als gemeinnütziger Ethikverein und als Landesträger der freien Jugendhilfe
mit dem Leitsatz „Ensemble, c’est possible!“ für die verbindende Kraft einer gemeinsamen Vision
von lebenswerter Zukunft. Gegründet im Jahr 2006, setzen sich seine Förder:innen und Mitglieder
seither gemeinsam mit dem hauptamtlichen Projektteam am Standort Köln dafür ein, dass sich
gerade junge Menschen zu souveränen, weltoffenen und haltungsstarken Gestalter:innen einer
friedlichen, demokratischen Gesellschaft entwickeln können. Der Verein steht mit seiner Arbeit für
lebendige Jugendkultur von Jugendlichen für Jugendliche und für kraftvolle, innovative Impulse in
der kulturellen Bildung. Im Oktober 2015 wurde der Ensible e.V. dafür durch Ministerin Christina
Kampmann und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes
Nordrhein-Westfalen zum offiziellen „Stützpunkt für Jugendkultur in NRW” ernannt. Mit seiner
Projektreihe „YOUTH & ARTS“ widmet sich der Verein darauf aufbauend mit vier eigenständigen,
konzeptionell jedoch miteinander verbundenen Modellvorhaben der Förderung von jungen
Potenzialen im ländlichen Raum des Landes NRW. Den Erfahrungshintergrund bildet dabei die
intensive, über fünfzehnjährige Entwicklungs- und Erprobungsphase von heutigen Projektteilen in
Form einzelner Mikro- und Pilotprojekte.