"Jugend forscht" Regionalwettbewerb im Jahr 2027 erstmals in Bad Berleburg
„Jugend forscht“ ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb im Bereich Naturwissenschaften und Technik. Die Projekte starten auf Regionalebene. Die besten Arbeiten qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe und schließlich für das Bundesfinale. Erstmals findet der Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ 2027 in Bad Berleburg statt. „Wir sind damit im kommenden Jahr der einzige Regionalwettbewerb in Südwestfalen“, freuen sich die Projektleiterinnen Daniela Heinrich-Stiller und Katharina Hesse-Wohlfarth, beide Lehrerinnen am Johannes Althusius-Gymnasium (JAG) in Bad Berleburg. Der Startschuss erfolgt am Donnerstag, 16.07.2026, in der Zeit von 10.00 bis 14.00 Uhr mit einer Informationsveranstaltung im Bildungszentrum Wittgenstein (BZW) in Bad Berleburg. Experten der Stiftung „Jugend forscht“ werden bei der Veranstaltung zu Gast sein und über die Teilnahmebedingungen und den Ablauf informieren. Zu dieser Veranstaltung sind Vertreter aus Schulen, Unternehmen sowie auch alle anderen Interessierten herzlich eingeladen. Lokale Projektpartner des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ sind das BZW sowie die beiden Familienunternehmen REGUPOL Germany GmbH & Co. KG sowie EJOT SE & Co. KG, zwei Firmen, die sich in der Region seit Jahrzehnten für die Ausbildung junger Menschen auf vielfältige Weise engagieren. Teilnehmen können am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ Schülerinnen und Schüler ab dem 4. Schuljahr, Auszubildende bis zum 21. Lebensjahr sowie dual Studierende im 1. Semester. „Die Vielfalt ist sehr groß von der Schulbank bis zur Werkbank,“ sagt Andreas Kurth, Geschäftsführer des Bildungszentrums Wittgenstein.
Informationsveranstaltung Mitte Juli
Der Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ gliedert sich in sieben Fachbereiche:
- Biologie
- Chemie
- Physik
- Technik
- Arbeitswelt
- Geo- und Raumwissenschaften
- Mathe und Informatik
Die Anmeldefrist für den Regionalwettbewerb endet am 30.11.2026. Anschließend folgt die Sichtung der Projekte, bevor sich dann im Februar 2027 die Bewertung durch eine Jury anschließt. Höhepunkt ist ebenfalls im Februar die öffentliche Präsentation der Projektarbeiten im BZW mit der Bekanntgabe der Siegerinnen und Sieger. „Unterstützt werden können die jungen Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer von den Schulen oder ihren Ausbildungsbetrieben – mit Material und Räumlichkeiten oder auch mit Freistellung“, erläutert Daniela Heinrich-Stiller. Die Unterstützung kann auch über Privatpersonen erfolgen. „Wir sind sehr froh, mit diesem Projekt junge Talente in ihrer Neugier und ihrem Forscherdrang fördern und unterstützen zu können“, betonen Lisa Afflerbach und Patrick Müller, die in den Unternehmen REGUPOL Holding GmbH und EJOT SE & Co. KG für Ausbildung und Studium zuständig sind. Anmeldungen für die Informationsveranstaltung am Donnerstag, 16.07.2026, nimmt BZW-Geschäftsführer Andreas Kurth unter Tel. 02751 44523-20 oder per E-Mail unter a.kurth@bz-wittgenstein.de entgegen.
Das ist der Wettbewerb
„Jugend forscht“ ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist, junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern. Pro Jahr gibt es bundesweit mehr als 120 Wettbewerbe. Teilnehmen können Jugendliche ab der 4. Klasse bis zum Alter von 21 Jahren. Wer mitmachen will, sucht sich selbst eine interessante Fragestellung für sein Forschungsprojekt. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken attraktive Geld- und Sachpreise. „Jugend forscht“ ist eine Talentschmiede mit Modellcharakter. Reformansätze der aktuellen Bildungsdiskussion sind hier seit Langem gelebte Praxis. So bietet die Projektarbeit einen optimalen Rahmen, Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten individuell zu fördern. Durch kreatives, forschendes Lernen können sich die Jugendlichen schon frühzeitig mit dem Handwerkszeug des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen. Dadurch erlangen sie eine Methodenkompetenz, die zu den Kernqualifikationen unserer Wissensgesellschaft gehört.