Etwas, das bleibt: Familie Völker spendet Sitzgruppe für Wanderweg
Ohne ihn hätte es die wohl schönste Verbindung zwischen Bad Berleburg und Schmallenberg nicht gegeben: Wolfgang Völker. Denn der Bad Berleburger war es, der die Idee seit 2007 maßgeblich vorangetrieben hat – und damit seiner Nachwelt etwas hinterlassen hat, das bleibt. „Der Name Wolfgang Völker ist und bleibt ganz eng mit dem WaldSkulpturenWeg verbunden. Wolfgang war über viele Jahre das Gesicht dieses überregional beachteten Projektes, das eine hohe Strahlkraft für unsere Stadt der Dörfer und unsere Nachbarkommune Schmallenberg entwickelt hat. Als Vorsitzender der Wittgensteiner Akademie hat er maßgeblich daran mitgewirkt, dass der Wanderweg zu diesem Erfolg geworden ist“, erklärte Volker Sonneborn. Der Bürgermeister der Stadt Bad Berleburg nahm deshalb auch voller Dankbarkeit eine neue Sitzgruppe entgegen, die die Familie Völker in Gedenken an Wolfgang Völker gespendet hat – und die ab sofort am „Goldenen Ei“ in Bad Berleburg steht und darauf wartet, dass Wandernde sie mit bestem Ausblick nutzen. Also an jener Skulptur der Künstlerin Magdalena Jetelová, die eigentlich „Was war zuerst“ heißt und von der aus Wandernde einen hervorragenden Ausblick auf die Kernstadt von Bad Berleburg sowie die umliegende Natur haben.
"Passt einfach hervorragend zusammen"
Eine kleine Plakette darauf zeugt vom Engagement des im Januar Verstorbenen – darauf steht: „Diese Sitzgruppe ist gespendet von Familie Völker aus Bad Berleburg – in Dankbarkeit, Gedenken und Ehren an Wolfgang Völker (*1950 – †2026), Mitbegründer und langjähriger Wegbegleiter des WaldSkulpturenWeg Wittgenstein-Sauerland.“ In Empfang nahm er sie von seiner Witwe Rosemarie sowie deren Söhnen Lars, Nils und Ulf Völker und deren Ehefrauen und Kindern, den Enkeln von Wolfgang Völker – diese haben sie nicht nur gespendet, sondern übernehmen künftig im Bedarfsfall auch die Kosten für Pflege der Sitzgruppe. Volker Sonneborn dankte der Familie auf das Herzlichste: „Wolfgang Völker hat in seinem Leben unglaublich viel bewegt und für uns alle geleistet. Ich erinnere mich gerne zurück an viele tolle Begegnungen mit ihm – und dafür bin ich heute noch dankbar. Deshalb finde ich die Idee, dass Sie etwas spenden möchten, das bleibt, das an ihn erinnert, einen wirklich wunderschönen Gedanken – dass das Ganze nun auch noch am WaldSkulpturenWeg steht, passt einfach hervorragend zusammen.“ Die Sitzgruppe ist tatsächlich etwas, das bleibt – von einem Menschen, ohne den es den wohl schönsten Verbindungsweg zwischen Wittgenstein und Hochsauerland gar nicht gegeben hätte: Wolfgang Völker.
Strahlkraft weit über die Region hinaus
Ideengeber für den WaldSkulpturenWeg Wittgenstein-Sauerland war Dr. Hartwig Baier. Im Jahr 2007 übernahm Wolfgang Völker als Vorsitzender der Wittgensteiner Akademie die Projektleitung. Der Anfang des Jahres verstorbene Bad Berleburger sorgte mit seinem Engagement in der Folge dafür, dass Künstlerinnen und Künstlern internationalen Ranges ihre überdimensionalen Arbeiten realisierten – auf Bad Berleburger und Schmallenberger Seite. Danach entwickelte sich der WaldSkulpturenWeg Wittgenstein-Sauerland zu einem Wanderweg mit einer Strahlkraft, die bis in die Gegenwart weit über die Region hinausreicht und einer der touristischen Höhepunkte in der Region ist.