"Mehr Sicherheit, mehr Komfort": Lückenschluss auf Ederradweg
Ein kleiner Lückenschluss – aber ein ganz zentraler: Genau dies ist das neue Teilstück des Ederradwegs im Industriegebiet Raumland. „Mehr Sicherheit, mehr Komfort – genau darum geht es uns. Mit der neuen Passage des Ederradwegs sorgen wir dafür, dass Radfahren in unserer Stadt der Dörfer verbessert wird und wir eine Gefahrenquelle beseitigen konnten“, erklärte Volker Sonneborn. Der Bürgermeister der Stadt Bad Berleburg nahm den neuen Radweg unterhalb der Firma Bikar jetzt gemeinsam mit dem Mobilitätsbeauftragten der Stadt Bad Berleburg, Michael Birkelbach, sowie Mitgliedern des „Team BLB“ im Rahmen des Stadtradeln in Betrieb.
Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrende
„An dieser Stelle im Industriegebiet in Raumland bestand über viele Jahre hinweg eine besonders kritische Gefahrenstelle“, berichtete Claudia Bikar. Die unübersichtliche und enge Verkehrsführung zwischen Produktions- und Bürogebäuden sowie dem intensiven Lkw-Verkehr hätten „ein erhebliches Risiko für Radfahrende und Fußgänger“ dargestellt, erklärte die Geschäftsführerin von Bikar: „Wir haben diese kritische Gefahrenstelle im Industriegebiet erkannt und angestoßen, sie in die städtischen Diskussionen und Planungsprozesse einzubringen und weiterzuverfolgen.“ Umso größer sei die Erleichterung, dass dieser Weg nun umgesetzt sei. „Mit der Umfahrung am Böschungsgrund südlich der Industriestraße können Menschen zu Fuß und mit dem Rad nun dieser Engstelle ausweichen – das war uns allen ein gemeinsames, wichtiges Anliegen“, erklärte Claudia Bikar mit Blick auf den Radweg, der nicht nur touristisch, sondern auch für Pendlerinnen und Pendler von großer Bedeutung ist. Zweifellos schafft die neue Umgehung deutlich mehr Sicherheit für alle Beteiligten. „Besonders schwierig war bislang der Knotenpunkt zwischen unserem alten und neuen Produktionsgebäude – der Kreuzungsbereich, der einerseits die Industriestraße weiterführt und andererseits auf den bereits vorhandenen Radweg trifft, hat immer besondere Aufmerksamkeit aller Beteiligten erfordert, um Kollisionen zu vermeiden. Wir freuen uns sehr, dass wir diese Engstelle nun gemeinsam entschärfen konnten“, berichtete Geschäftsführer Pascal Bikar.
Zusammenarbeit mit der Firma Bikar
Radfahrende und Passanten können nun am Ende des neuen Umgehungsweges direkt an die vorhandenen Routen anschließen – ohne Begegnungsverkehr und mit mehr Sicherheit. „Gemeinsam mit der Firma Bikar ist es uns gelungen, eine Lösung im Sinne aller Menschen zu finden. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hat hervorragend geklappt“, freute sich Volker Sonneborn. Dafür spricht insbesondere die kurze Bauzeit von nur rund vier Wochen – witterungsbedingte Unterbrechungen ausgeklammert.
Mobilitätskonzept der Stadt Bad Berleburg
Die Baukosten in Höhe von rund 100.000 Euro sorgen damit für einen zentralen Lückenschluss, mehr Sicherheit und bilden damit einen wichtigen Baustein im Mobilitätskonzept der Stadt Bad Berleburg ab. Dieses befindet sich derzeit aktiv in der Umsetzung. „Mit Blick auf das Ende des Wirtschaftsweges in Richtung Ortskern von Raumland sowie Richtung Aue und Altmühlbach laufen derzeit bereits weitere Planungen für den Ausbau und Lückenschluss des Radwegs. Es geht darum, die Wege durchgängig sicher für Fahrräder und Passanten zu gestalten – daran arbeiten wir konsequent“, erklärte der Mobilitätsbeauftragte der Stadt Bad Berleburg, Michael Birkelbach. Derzeit endet die rein als Radweg genutzte Passage im Kreuzungsbereich der Landesstraße 553 und Bundesstraße 480 in Raumland bzw. an der Landesstraße 553 am Ortsausgang Berghausen – das soll sich in Zukunft im Sinne der Mobilität der Zukunft ändern.