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Mikroklimaerfassung mit Wetterstationen

Das lokale Wetter im Fokus: Digitale Klimaresilienz für Bad Berleburg

Die Stadt Bad Berleburg setzt im Rahmen ihrer Smart-City-Strategie auf den konsequenten Ausbau der digitalen Infrastruktur und die Sicherung der eigenen Datenhoheit. Da überregionale Messnetze oft zu grobmaschig sind, um lokale Wetterphänomene in unserer weitläufigen, topografisch anspruchsvollen Region abzubilden, bauen wir ein eigenes, feinmaschiges Wettermessnetz auf.

Ziel ist es, Bad Berleburg durch eine verbesserte Informationsgrundlage besser gegen Hitze, Dürre und Starkregen zu wappnen.

Das Projekt im Überblick

Mikroklimaerfassung mit Wetterstationen Stadt Bad Berleburg (KI-generierte Fotomontage)
Mikroklimaerfassung mit Wetterstationen

In Zusammenarbeit mit regionalen Experten verdichten wir das bestehende Messnetz im Stadtgebiet um bis zu 14 neue, hochmoderne Wetterstationen. Gemeinsam mit den bereits vorhandenen Stationen entsteht so ein dichtes Netz von rund 25 Messpunkten. Diese IoT-Sensoren erfassen kleinräumige Daten wie z.B. Temperatur, Niederschlagsmengen und Luftfeuchtigkeit.

Vorteile für die Stadtgesellschaft und die Verwaltung

  • Präziser Bevölkerungsschutz: Lokale Extremwetterereignisse wie Starkregen oder Stürme können nahezu in Echtzeit beobachtet werden, was eine gezieltere Reaktion ermöglicht.
  • Land- und Forstwirtschaft: Unsere heimischen Betriebe profitieren von exakten Infos zur Bodenfeuchte und Bodensättigung, was besonders in Dürreperioden eine optimierte Bewirtschaftung erlaubt.
  • Bildung & Umweltbewusstsein: Schulen können die Live-Wetterdaten direkt vor ihrer Haustür für Projekte nutzen. So werden abstrakte Klimadaten für junge Menschen greifbar und unmittelbar erlebbar.
  • Infrastrukturplanung: Genau wie beim Hochwasserinformationssystem dienen auch diese Wetterdaten als belastbare Grundlage für den Bau und Erhalt unserer städtischen Infrastruktur.

Digitale Vernetzung

Sämtliche Wetterstationen sind über unsere Datenplattform angebunden, wodurch die Daten vielfältig nutzbar sind. So erlaubt uns z.B. die Verknüpfung dieser Wetterstationen mit unserem Hochwasserinformationssystem, die zeitliche Verzögerung zwischen Starkregen und steigenden Pegeln präzise zu analysieren.