Freie Fahrt zwischen Erndtebrück und Bad Berleburg
Freie Fahrt in Wittgenstein: Nach rund 14 Monaten Bauzeit hat Landrat Andreas Müller die Kreisstraße 49 – von Birkefehl bis zur K47 bei Berghausen – jetzt wieder für den Verkehr freigegeben.
„Die K49 ist eine wichtige Lebensader für unsere Kommunen. Die ausgebaute Straße schafft mehr Sicherheit und sorgt für eine leistungsfähige Verbindung zwischen Erndtebrück und Bad Berleburg“, betonen Henning Gronau, Bürgermeister Erndtebrück, und Kai-Uwe Jochims, stellvertretender Bürgermeister Bad Berleburg.
Einheitliche Fahrbahnbreite für mehr Sicherheit
Auf einer Strecke von knapp drei Kilometern wurde die K49 auf eine einheitliche Fahrbahnbreite von sechs Metern ausgebaut. So sollen unter anderem gefährliche Situationen im Begegnungsverkehr in Zukunft vermieden werden. Das Verbreitern der Fahrbahn war möglich, da anliegende Eigentümer bereit waren, Teile ihrer Grundstücke zur Verfügung zu stellen.
Zudem wurden die Fahrbahndecke sowie die Entwässerungseinrichtungen erneuert, neue Markierungen gezogen, Schutzplanken angebracht und Böschungen angelegt. Auch der Kreuzungsbereich der K49 zur K47 vor Berghausen wurde neugestaltet und somit deutlich entschärft.
„Die Kreisstraßen sind das Herzstück der Straßenverkehrsinfrastruktur in unserem ländlichen Flächenkreis – vor allem in Wittgenstein, wo es weniger Bundes- und Landesstraßen gibt“, so der Landrat. „Die vielen Pendler können diese wichtige Verbindung zwischen Erndtebrück und Bad Berleburg jetzt endlich wieder nutzen.“
Ein "tierischer Einsatz"
Vorausgegangen war der Baumaßnahme auch ein „tierischer Einsatz“: In einigen der Fichtenabschnitte am Rand der Kreisstraße hatten sich Waldameisen angesiedelt. Da es sich hierbei um eine geschützte Art handelt, wurden die Waldameisen vor Beginn der Bauarbeiten – unter fachmännischer Begleitung und in Abstimmung mit den Grundstückseigentümern – auf benachbarte Grundstücke umgesiedelt.
Halbes Jahr früher als geplant fertig
Insgesamt hat die Baumaßnahme rund 4 Millionen Euro gekostet. Hiervon werden 70% durch das Land NRW gefördert. Planung und Bauleitung übernahm der Landesbetrieb Straßenbau NRW. Ausführende Baufirma war die Straßen- und Tiefbau GmbH aus Kirchhundem.
Im Rahmen der Baumaßnahme musste die K49 zwischen Birkefehl und Berghausen voll gesperrt werden. Landrat Andreas Müller bedankt sich bei allen, die während der Bauzeit eine Umleitung fahren mussten, für ihr Verständnis.
Die gute Nachricht: Die Strecke konnte jetzt sogar ein halbes Jahr früher als geplant wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Zusammenarbeit und Kooperation von Landesbetrieb Straßen NRW, der ausführenden Baufirma und den Anwohnern hat eine schnelle und reibungslose Umsetzung der Maßnahme garantiert.