Neue chefärztliche Struktur stärkt Orthopädie und Unfallchirurgie
Neue chefärztliche Struktur stärkt Orthopädie und Unfallchirurgie
Mit der Rückkehr zu altbewährten Strukturen stellt sich der chirurgische Bereich der VITREA Klinik Bad Berleburg neu auf: Die Schwerpunkte Viszeralchirurgie und Orthopädie/ Unfallchirurgie werden seit Juli jeweils chefärztlich geführt. Während die Viszeralchirurgie weiterhin von Chefarzt Ulrich Schymatzek geleitet wird, übernimmt Herr Vladimir Tretyakov die chefärztliche Leitung der Orthopädie und Unfallchirurgie.
„Mit der Besetzung der Chefarztposition durch Herrn Tretyakov und dem Splitting des Fachbereichs tragen wir der positiven Entwicklung der Unfallchirurgie/Orthopädie Rechnung und können der steigenden Nachfrage besser gerecht werden,“ sagt Vitrea-Verwaltungsleiter Elmar Knoche. „Unser Ziel ist es, die Unfallchirurgie und Orthopädie personell und medizinisch so aufzustellen, dass wir dem Versorgungauftrag, der uns im Rahmen der Landeskrankenhausplanung übertragen wurde, bestmöglich gerecht werden können. Zukünftig müssen unsere Patienten nicht mehr so lange auf einen OP-Termin warten wie bisher. Darüber hinaus konnten wir mit Herrn Tretyakov einen erfahrenen Operateur für unser Haus gewinnen, der über eine langjährige Expertise in der minimal-invasiven orthopädischen Chirurgie verfügt und unser Ärzteteam perfekt ergänzt.“
Herr Tretyakov studierte Medizin an der Staatlichen Universität in Omsk und erhielt 2013 die Approbation als Arzt. Seine Weiterbildung zum Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie absolvierte er an einer Klinik der Maximalversorgung im Schwarzwald. Dort war er anschließend als Facharzt sowie als Hauptoperateur des zertifizierten Endoprothetikzentrum max. tätig. Zuletzt arbeitete er als Oberarzt in einem Krankenhaus im Rheinland.
Die operativen Schwerpunkte von Herrn Tretyakov liegen in der Endoprothetik von Hüfte und Knie sowie in der Schulter- und Kniechirurgie. Besondere Erfahrung verfügt Herr Tretyakov im minimalinvasivem Hüftgelenkersatzverfahren nach AMIS. Durch den muskelschonenden Operationszugang kann die Mobilisation nach dem Eingriff frühzeitig beginnen und die Patientinnen und Patienten sind schneller wieder mobil. Das AMIS-Verfahren wurde bereits 2024 in der VITREA Klinik Bad Berleburg etabliert und setzte sich dort gegen andere Verfahren durch.
„Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dem langjährigen und erfahrenen Team aus Ärzten, OP- und Pflegekräften die unfallchirurgische Versorgung weiter auszubauen. Die langen Wartezeiten auf einen Termin zeigen, dass der Bedarf an fachärztlicher Abklärung, aber auch an operativen Eingriffen hoch ist. Dieser Nachfrage können wir nun schneller gerecht werden.“
Über VITREA
Als VITREA Deutschland gehören wir zur VITREA Gruppe in Wien, dem zweitgrößten Rehabilitationsanbieter Europas. Unsere deutsche Zentrale befindet sich in Damp. Im Rahmen der Gruppe betreiben wir mehr als 70 stationäre und ambulante Einrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und beschäftigen rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
In Deutschland betreiben wir 27 Rehakliniken, zwei Akutkliniken, acht ambulante Rehazentren, zwei Medizinische Versorgungszentren (MVZ), neun Pflegeeinrichtungen sowie ein Prevention Center. Zudem führen wir einen touristischen Standort in Damp. Jährlich entscheiden sich rund 63.000 Patientinnen und Patienten für eine stationäre Rehabilitation in unseren Einrichtungen; etwa 21.000 werden in unseren Akutbereichen behandelt, rund 37.000 besuchen unsere ambulanten Rehazentren und etwa 70.000 Patientinnen und Patienten werden in unseren MVZs betreut. In unseren Pflegeeinrichtungen versorgen wir rund 1.200 Bewohnerinnen und Bewohner. Insgesamt beschäftigen wir bei VITREA Deutschland rund 8.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Pressekontakt
VITREA Klinik Bad Berleburg
Antje Gröpl-Horchler
Tel. 02751-802-2262
Mail: antje.groepl-horchler@vamed-gesundheit.de
Bildmaterial Copyright: VITREA Klinik Bad Berleburg