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Bad Berleburg, Oberbauerneuerung - Pilotprojekt 14.09.2020 


Pilotprojekt in Bad Berleburg: Erneuerung des Oberbaus auf der B480

Ab Montag, 14. September, beginnt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen mit der Oberbauerneuerung zwischen Bad Berleburg und Winterberg. Der Abschnitt erstreckt sich über eine Länge von 1,150 km, beginnt am Ortsausgang Bad Berleburg und endet auf der freien Strecke kurz vor dem Bad Berleburger Stadtteil Wemlighausen. Die Bauarbeiten erfolgen in halbseitiger Verkehrsführung.

Um den Verkehrsfluss zu gewährleisten wird der Bauabschnitt in vier Teilabschnitte unterteilt. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet „Herrenwiese“ bleibt zugänglich. Nur für den Einbau der Asphaltdeckschicht wird der Streckenabschnitt für ein Wochenende voll gesperrt werden müssen. Der genaue Zeitpunkt wird in Abhängigkeit des Baufortschritts frühzeitig bekannt gegeben. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende Oktober 2020 andauern.

Bei der Durchführung der Baumaßnahme handelt es sich um ein Pilotprojekt. Ziel dieses Pilotprojektes ist die Erneuerung des gebundenen Oberbaus trotz geringer Fahrbahnbreiten in halbseitiger Verkehrsführung unter Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen (RSA und ASR A5.2) durch alternative Arbeitsweisen und speziell geeigneten Maschinen.

Diese Verfahren, Arbeitsmittel und Maschinen zielen darauf ab, möglichst die Mitarbeiter im Baufeld, sogenannte „Mitgänger“, auf der verkehrszugewandten Seite einzusparen. Der Mitgänger ist die gefährdetste Person im Arbeitsfeld.

Die Oberbauerneuerung auf der B480 bietet sich deshalb besonders an, weil die vorhandene Fahrbahnbreite eine Erneuerung des gebundenen Oberbaus auf herkömmliche Bauweise nur unter Vollsperrung zulassen würde. Durch die halbseitige Verkehrsführung kann auf die rund 40 km Umleitungsstrecke zwischen Bad Berleburg, Raumland und Winterberg verzichtet werden. 

Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Koordinierung mit den Arbeiten am Kreisverkehrsplatz sowie an der Odebornbrücke ist nicht mit zusätzlich großen Behinderungen zu rechnen. Es kann jedoch zu einer räumlichen Verschiebung der Stauwurzel kommen.

Für den überregionalen Durchgangsverkehr ist bereits eine Alternativroute ausgeschildert.