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Heimatpreis 2020 03.09.2020 


Heimat-Preise gehen nach Beddelhausen, Arfeld und Hemschlar

Die Stadt Bad Berleburg hat am Montagabend den Heimat-Preis 2020 verliehen. Der Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert. Zwölf Bewerbungen waren bei der Stadt dafür eingegangen. In diesem Jahr hat sich die Jury außerdem dazu entschieden, zwei Sonderpreise für besonderes Engagement während der Corona-Pandemie zu vergeben.

Den ersten Preis hat die Burschenschaft Beddelhausen für ihr Projekt "Meinertsrain" bekommen. Die Burschenschaft pflegt einen Wanderweg und hat dort unter anderem eine Brücke und eine Sitzgelegenheit gebaut. Jetzt ist außerdem ein Handlauf in Planung. Jacob Grauel und Henrik Limper waren mit Ortsvorsteher Dieter Althaus und Markus Gerhard gekommen. Geehrt wurden sie vom Beigeordneten Volker Sonneborn.

Aus einer alten Industriebrache ist ein modernes Dorfzentrum geworden. Der Gemeinschaftsverein Arfeld kümmert sich um das Zentrum Via Adrina in Arfeld. Die Arfelder haben mehr als 15.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit in den Bau gesteckt. Martin Lachmuth, Waldemar Kiel und Christian Kuhn-Henk bekamen die Auszeichnung von der stellvertretenden Bürgermeisterin Anke Fuchs-Dreisbach.

Der Dorfverein Hemschlar hat sein Dorfgemeinschaftshaus übernommen und beim Renovieren viel Eigenleistung eingebracht. Außerdem kümmert sich der Verein unter anderem um den Spielplatz, der direkt nebenan ist. Norbert Jäkel, Hans Müsse und Ortsvorsteher Helmut Janner wurden vom stellvertretenden Bürgermeister Dietmar Beuter ausgezeichnet.

Die Jury hat außerdem zwei Sonderpreise vergeben: Ulrike Schultz und Michal Kuhn wurden für ihr außergewöhnliches Engagement während der Corona-Pandemie ausgezeichnet. Ulrike Schultz hat zu Beginn der Pandemie Stoffmasken genäht. Das hat sich nicht alleine gemacht, sondern zusammen mit vielen anderen Ehrenamtlichen. Insgesamt sind 2.200 Masken verschenkt worden. Dabei ist sie von ihrem Mann Michael unterstützt worden. Außerdem mit im Bild: Bürgermeister Bernd fuhrmann und Kämmerer Gerd Schneider.

Einen weiteren Sonderpreis erhielt Michal Kuhn für ihr Grußkarten-Projekt. Sie hatte dazu aufgerufen, Grußkarten für Menschen in den Seniorenheimen in Bad Berleburg zu schreiben. 300 Grußkarten sind dabei zusammengekommen und haben Seniorinnen und Senioren eine Freude gemacht.

Für den Heimat-Preis 2020 hatten sich insgesamt zwölf Vereine und Initiativen beworben. Dazu gehörten außerdem der Förderverein "Lehrschwimmbecken Aue-Wingeshausen", das Orga-Team des Romantischen Weihnachtsmarkts in Diedenshausen, der Gemeinschaftsverein Stünzel mit seinem Projekt "Kinderwald", der Kultur- und Heimatverein Dotzlar mit seinem Engagement für die Kulturhalle, die Dorfjugend Schüllar-Wemlighausen, die Insektenhotels und Hochbeete gebaut und gepflegt hat, der Dorfverein Aue-Wingeshausen mit der Hochzeitsallee und der Ortsheimatverein Schieferschaubergwerk Raumland. Alle Bewerber erhielten eine Urkunde und den verdienten Applaus.

Während der Veranstaltung wurde außerdem das neue Wimmelbild der Stadt Bad Berleburg "Meine Heimat 2030" präsentiert. Darauf sind unter anderem alle Ortschaften zu sehen. Außerdem möchte die Stadt damit zeigen, was sie sich für die nächsten zehn Jahre vorgenommen hat: die Inhalte und Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie. Wer genau hinsieht, kann also viel entdecken - und vielleicht schon einen Blick in die Zukunft werfen. Das Bild wurde von Bürgermeister Bernd Fuhrmann und der Künstlerin Anke Althaus-Aderhold enthüllt.

(Fotos: Miriam Möldner)