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Elektromobilität

Erste öffentliche Strom-Tankstelle in Wittgenstein eröffnet


Besitzer von Elektroautos können in Bad Berleburg jetzt an einer Strom-Tankstelle ihr Fahrzeug wieder aufladen. In der Ludwigsburgstraße, in unmittelbarer Nähe des Marktplatzes, errichtete innogy SE Deutschland  die erste öffentliche Ladesäule für Elektroautos in Wittgenstein. Bürgermeister Bernd Fuhrmann nahm gemeinsam mit Peter Imhäuser, Leiter innogy SE-Kommunalbetreuung Siegen, die neue Strom-Tankstelle in Betrieb. Mit einem Ladekabel „tankten“ sie erstmalig einen rein elektrisch betriebenen Personenwagen der Marke Nissan Leaf auf. „Wir freuen uns, dass Bad Berleburg über die erste Strom-Tankstelle verfügt“, sagte Fuhrmann. Imhäuser erklärte: „Die öffentlichen innogy-Ladestationen sind die Grundlage für eine flächendeckende Einführung von Elektroautos und Entscheidungshilfe für potenzielle Käufer.“ Innogy SE Deutschland plant die Errichtung von weiteren Ladesäulen im Kreis Siegen-Wittgenstein.
 
Mit einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt können an dieser Ladesäule zwei Elektroautos gleichzeitig aufgeladen werden. Im Vergleich zu einer Haushaltssteckdose mit drei Kilowatt Leistung geht hier der Ladevorgang bis zu sechsmal schneller vonstatten. Voraussetzung sind auch entsprechende leistungsfähige Batterien, womit bereits jetzt Reichweiten von 160 Kilometer möglich sind. Durch die automatische Authentifizierung über das Ladekabel funktioniert die Aufladung unkompliziert: Die Ladesteuerung der Station erkennt das Fahrzeug des Kunden und leitet die Informationen über die geladene Energiemenge per Mobilfunk an das Abrechnungscenter weiter. Alle anderen Kunden müssen die Ladesäule zuvor über eine Hotline-Nummer freischalten lassen. Zur Aufladung wird an den innogy-Ladesäulen ausschließlich Ökostrom geliefert, der zu 100 Prozent aus regenerativ erzeugten Quellen stammt.
 
Der Bürgermeister erklärte, dass die Lebensqualität in den Städten mit Elektrofahrzeugen deutlich verbessert werden könne. Diese sind leise und tragen zur Verringerung der Feinstaubbelastung bei. Fuhrmann sagte: „Auf kurzen Strecken hat das Elektroauto große Vorteile.
 
Hintergrund:
Elektromobilität ist ein Thema, das innogy SE Deutschland als Stromnetzbetreiber weiter vorantreiben will. Elektroautos sind sauber und leise – sie schonen fossile Brennstoffe und helfen bei der Einhaltung der künftig europaweit geltenden CO2-Grenzwerte. Mit Blick auf die Energiewende wird dieser Form der Mobilität in Zukunft eine große Bedeutung beigemessen, da die Akkus der Fahrzeuge Überschussenergie aus Wind- und Solarkraftwerken speichern können. Bundesweit steigt zurzeit die Anzahl von Elektro-Autos und Ladestationen. Die erforderliche Technik für das schnelle, intelligente und stromnetzschonende Tanken ist jedoch schon verfügbar. Innogy SE betreibt allein in Deutschland gemeinsam mit seinen Partnern ein Netz von über 1.500 Ladepunkten und sorgt so für die Infrastruktur, ohne die eine alltägliche Nutzung von Elektroautos nicht möglich ist. Bei einem durchschnittlichen Energiebedarf von 15 - 20 kWh pro 100 km für ein modernes Elektroauto liegen die Verbrauchskosten bei weniger als sechs Euro auf 100 km. Ein herkömmliches Auto kostet je nach Spritpreis, Verbrauch und Fahrweise 10 bis 12 Euro. Elektroautos sind fünf Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit.