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Demographischer Wandel


Bad Berleburg und seine Dörfer stehen, wie ganz Südwestfalen, im demographischen Wandel.

Die Kernstadt stellt im System der Landesplanung NRW ein Mittelzentrum dar. Die 22 ausgeprägten Dorfstrukturen sind als räumliche Einheiten ablesbar und sehr gut gegeneinander abgegrenzt. Das unterscheidet die Stadt Bad Berleburg von vielen anderen ländlichen Kommunen. Ein Pluspunkt ist die hohe baugeschichtliche Identität der einzelnen Ortsteile. Sie verfügen über ein weitgehend intaktes familienfreundliches Umfeld mit einem relativ hohen Freizeitwert. Es gibt traditionell gewachsene Nachbarschaften und vielfach noch ein intensives Zusammenleben der Generationen in den Dörfern.

Allerdings ist auch sicher, dass die Bevölkerung in den nächsten Jahren stärker altern wird als bisher und weiter abnehmen wird. Darin sind sich alle Prognosen einig. Diese Entwicklung trifft in besonderem Maße auch auf die ländliche Region zu. Schon im Jahr 2015 wird jeder 3. Bürger in Bad Berleburg älter als 60 Jahre sein. Seit einiger Zeit gibt es außerdem in der Region mehr Sterbefälle als Geburten. Zwischen den Jahren 2010 und 2030 wird für Bad Berleburg ein Bevölkerungsrückgang zwischen 12 und 15% prognostiziert.

Das hat für die Ortsteile und für die regional ansässigen Betriebe Konsequenzen, denn der Nachwuchs aus der jungen Bevölkerung wird gleichermaßen in Betrieben, in Vereinen und im Ehrenamt immer weniger. Es ist auf der anderen Seite aber auch mit mehr leerstehenden Gebäuden und vor allem in den kleineren Dörfern mit weiterem Abbau von Versorgungsangeboten zu rechnen. Die öffentliche Infrastruktur in der zweitgrößten Flächenkommune Nordrhein-Westfalens ist an diese Entwicklungen anzupassen, auch vor dem Hintergrund der kommunalen Finanzlage.

Eine Zusammenfassung zur demographischen Entwicklung in Bad Berleburg ist hier einsehbar.

An den Zahlen zur künftigen Altersstruktur der Bad Berleburger Bevölkerung einhergehend mit einem Rückgang der Bevölkerungsentwicklung ergeben sich besondere Herausforderungen für die Zukunft der Region: