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Wunderthausen

Das nordöstlich von Bad Berleburg gelegene Wunderthausen (540 Einwohner) grenzt im Nord-Osten an den Hochsauerlandkreis und im Südosten an das Bundesland Hessen. Es wurde erstmalig im Jahr 1303 erwähnt und feierte im Jahr 2003 großzügig sein 700-jähriges Bestehen. Im Ort findet sich die beliebte Metzgerei Bätzel, einige Ferienzimmer sind verfügbar, so auch in der Gastwirtschaft Homrighausen. Zentraler Veranstaltungsort ist daneben die attraktive Schützenhalle, die im geographischen Dorfmittelpunkt neben dem jährlichen Schützenfest auch zu vielen anderen Festivitäten, wie z.B. Maifeier, der Blaulicht-Disco und der Disco „AlterMann“ oder dem Sängerfest genutzt wird. In dem hübsch und großzügig renovierten Backhaus wird mehrfach im Jahr leckeres Steinofenbrot nach alt überlieferter Rezeptur gebacken, am ersten August-Wochenende findet hier regelmäßig ein geselliges Backfest statt, welches weit über die Dorfgrenzen hinaus bekannt ist. Bezeichnend für die Ortschaft sind die holzverarbeitenden Familienbetriebe mit ihren traditionellen Holzschnitzarbeiten.

Ein ansprechender Rundwanderweg der in seinem Verlauf, mit einer Länge von ca. 11 km, herrliche Blicke über das Dorf hinab ins Elsofftal bietet, hat seinen Startpunkt in der Dorfmitte an der „alten Schule“, bei dem Modell des im Jahre 1973 abgerissenen Gebäudes. Auf der Route werden auf insgesamt 10 Informationstafeln zeitgenössische Punkte des Dorfes informativ dargestellt und so ergibt sich ein Weg, der geschichtlich bedeutsame Punkte und erholsame Natur miteinander vereint – der Geschichts- und Kulturpfad Wunderthausen.

Innerhalb der Dorfgrenzen befindet sich die höchste Erhebung im Kreis Siegen-Wittgenstein, der "Gorges", mit 789 m über NN unterhalb der ortsnahen "Wallershöhe", liegt mitten im geschichtsträchtigen "Streitwald". Durch das Gebiet des Streitwaldes führte bereits vor dem 15. Jahrhundert ein mittelalterlicher Handelsweg (Höhenweg), die Verbindung zwischen Frankenberg/Hessen und der Heidenstraße, die von Korbach über Winterberg, Nordenau nach Oberkirchen im kurkölnischen Gebiet und im weiteren bis nach Köln führte. Die Geschichte dieses Waldes ist über 500 Jahre alt. Sie ist geprägt von den territorialen Auseinandersetzungen zwischen der Grafschaft Wittgenstein Berleburg und den Kurfürsten von Köln. Diese stritten um die Obrigkeit, die Jagd, die Holzung und die Mast, die jeder für sich beanspruchte. Flurnamen wie „Gaulskopf“, „Heiligenborn“, „Teufelshöfe“, „Freier Stuhl“, „Kloster“ und „Nonnenwinkel“ beschreiben für sich schon die ereignisreiche Historie dieses Waldes. Auf diesem Gebiet entspringen mehrere Quellbäche die sich im weiteren Verlauf zum Bubenkirchenbach vereinen. Östlich des Ortes – in einem Seitental – hat das Schopperwasser seine Quelle. Die beiden Bäche vereinigen sich in der Dorfmitte und bilden von dort an den Elsoffbach, der in seinem späteren Verlauf auch die Hessisch / Nordrhein-Westfälische Landesgrenze markieren soll. 19 km nach seiner Quelle und nach einem Höhenunterschied von 387 m mündet der Elsoffbach schließlich in die Eder.

Wunderthausen gehört zu einem der schneesichersten Gebiete Westdeutschlands und verfügt über ein ausgedehntes Netz an gespurten Langlaufloipen einschließlich eines Skiverleihs, und den wunderschön angelegten Winterwanderweg im Bereich der „Pastorenwiese“. Im Jahr 2005 baute hier der Ski-Klub Wunderthausen als Verein aus dem Bad Berleburger Stadtgebiet auf der Fläche des Hallenberger Streitwaldes die „Skihütte Pastorenwiese“ - somit ein interkommunales Projekt, welches sogar Unterstützungsmittel der EU erhielt. Das Skilanglaufzentrum "Pastorenwiese" liegt auf halber Strecke zwischen Wunderthausen und Hallenberg auf einer Höhe von 700 m inmitten einer der schönsten und waldreichsten Naturlandschaften von Sauerland, Rothaargebirge und Wittgensteiner Land, hier finden sich die höchstgelegenen Loipen südlich des Rothaarkamms. Städte, Kur- und Urlaubsorte wie Bad Berleburg, Siegen, Winterberg, Hallenberg, Frankenberg oder Marburg sind nicht mal eine Stunde Fahrtzeit entfernt, so dass die "Pastorenwiese" für Feriengäste und Einheimische schnell und bequem zu erreichen ist. Wer den hektischen Alltag mal für ein paar erholsame, sportlich-aktive und zugleich erfrischende Stunden vergessen will, ist hier richtig aufgehoben: Kein Touristenrummel, dafür aber viel Ruhe, Landschaft und Natur, gesunde Bergluft, ein Hauch von Einsamkeit sowie eine gemütliche Zeit bei Freunden und Gleichgesinnten. 

Internetauftritt von Wunderthausen:

Ortsvorsteher:

Bild: Wunderthausen
Wunderthausen
Martin Schneider
Ortsvorsteher
Hallenberger Straße 40A
57319 Bad Berleburg
Telefon:
02750 715

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