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Geselliges Miteinander in Weidenhausen 11.10.2019 


Geselliges Miteinander in Weidenhausen

Trotz Regens lockte der Dorfrundgang viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Ein wichtiges Thema war der Breitbandausbau, außerdem ging es um Entwicklungsmöglichkeiten für den Schulgarten am Dorfgemeinschaftshaus.

Während sich Land- und Forstwirte über das regnerische Wetter der vergangenen Tage gefreut haben dürften, waren die Voraussetzungen für den Dorfrundgang in Weidenhausen nicht gerade perfekt. Trotzdem waren mehr als 30 Menschen aus der Ortschaft mit Regenjacken und Schirmen zum Dorfgemeinschaftshaus gekommen, um Hinweise und Ideen an die Verwaltung weiterzugeben.

Bürgermeister Bernd Fuhrmann und Ortsvorsteher Friedrich Wilhelm Wilke begrüßten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und berichteten von den Unternehmensbesuchen früher am Nachmittag: „Eines hatten die Gewerbebetriebe, die wir besucht haben, gemeinsam“, erklärte Bürgermeister Bernd Fuhrmann, „bei allen ist es zu eng geworden. Das spricht für die gute Auftragslage der Unternehmen.“ Die Firma hessmo hat zurzeit umgerechnet 56 Vollzeitstellen und bietet Kontrolle, Bearbeitung und Montage vor allem für Unternehmen in der Region an. „Bei Lothar Kuhmichel ist deutlich geworden, was heutzutage an Holzbau möglich ist“, fasste Bernd Fuhrmann zusammen, „ein ganz aktuelles und wichtiges Thema mit Blick auf das Käferholz in unseren Wäldern.“

Bei der Familie Afflerbach von Steffes Hof durfte die Rathaus-Delegation einen Blick in den neuen Stall werfen. „Eine Investition vor allen Dingen für die regionale Vermarktung“, so Fuhrmann. „So etwas geht natürlich nur dann, wenn die Hof-Nachfolge geregelt ist, was hier glücklicherweise der Fall ist.“ Vertreter des FC Weidenhausen erwarteten Bürgermeister Bernd Fuhrmann, Ortsvorsteher Friedrich Wilhelm Wilke und die Mitarbeiter des Rathauses am Sportplatz, an dem sie einen neuen Ballfangzaun aufbauen möchten. Außerdem würden sich die Fußballer über eine neue Schicht Belag auf dem Platz freuen und in ihr Vereinsheim, das früher einmal der Schulpavillon in Wemlighausen war, investieren. Die Stadt wird den Verein dabei unterstützen, zum Beispiel mit Blick auf mögliche Förderprogramme.

Der anschließende Dorfrundgang führte zunächst in den Schulgarten, den der Heimatverein im nächsten Jahr aufwerten möchte. „Wir haben uns schon Angebote für einen neuen Brunnen eingeholt“, erklärte der erste Vorsitzende Werner Dreisbach. Christoph Koch, Dezernent für „Planen, Bauen, Wohnen“ gab den Tipp, sich für einen Heimat-Scheck zu bewerben: „Es ist relativ einfach für Vereine, den Antrag zu stellen und 2.000 Euro wären sicherlich schon mal eine Hilfe.“ Christoph Koch wies außerdem auf den Kreis-Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hin, der im nächsten Jahr wieder stattfinden wird: „Wir haben ganz aktuell erfahren, dass die Bereisung im August stattfinden wird“, so der Dezernent.

Durch den historischen Ortskern ging es weiter, vorbei an den aktuellen Baustellen für den Breitbandausbau. „Wir sind zuversichtlich, dass die Breitband-Versorgung hier in den nächsten Monaten auch gewährleistet ist“, erklärte der städtische Wirtschaftsförderer und Breitbandkoordinator Manuel Spies. „Außerdem haben wir das Gewerbegebiet und die Außenlieger für entsprechende Sonderförderprogramme gemeldet.“ In zwei Jahren solle ganz Weidenhausen mit mindestens 50 Mbit/s versorgt sein. „Die Schwierigkeit dabei ist immer, dass wir nicht Herr des Verfahrens sind“, erläuterte Bürgermeister Bernd Fuhrmann. „Wir können nur die Informationen weitergeben, die wir selbst bekommen.“

Nach einem abgekürzten Rundgang ging es schließlich wieder ins Dorfgemeinschaftshaus, wo der Verkehrs- und Heimatverein einen Imbiss vorbereitet hatte. In geselliger Runde gaben die Weidenhäuser noch einige Hinweise an die Verwaltungsmitarbeiter weiter.

Bereits am Vormittag war der Bürgerservice vor Ort im Steffes Hof gewesen. „Hier konnten wir Gelbe Säcke und Notfalldosen aushändigen und sind mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch gekommen“, resümierte Christian l’Hiver, Abteilungsleiter „Bürger- und Seniorenservice“.