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Große Resonanz in Berghausen 31.05.2019 


Große Resonanz in Berghausen

Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, mit Bürgermeister Bernd Fuhrmann und Charlotte Linde-Reber über Entwicklungen und Ideen für das Dorf zu sprechen. Ein Thema war das Feuerwehrgerätehaus im Ort.

„Toll, dass so viele von euch heute mitgekommen sind!“, freute sich Bürgermeister Bernd Fuhrmann angesichts der gut 60 Teilnehmer des Dorfrundgangs in Berghausen. Ortsvorsteherin Charlotte Linde-Reber hatte auch einige Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Vereine mobilisiert, unter anderem eine große Gruppe der Jugendfeuerwehr. Die Zukunft der Löschgruppe und deren Domizil war auch ein Thema während der Veranstaltung „Bürgermeister vor Ort“.

„Dass wir hier etwas tun müssen, ist jedem klar“, betonte Bernd Fuhrmann. Feuerwehrleiter Klaus Langenberg und Löschgruppenführer Mike Radenbach hatten zuvor erläutert, dass das Feuerwehrgerätehaus oberhalb der Fest- und Kulturhalle nicht mehr den heutigen Ansprüchen genügt, etwa sind die Räumlichkeiten nicht mehr groß genug. Der Standort des Feuerwehrgerätehauses dagegen sei in Ordnung, so Langenberg. Eine Planung am bisherigen Standort ist auch für die Stadt Bad Berleburg eine Option. Manuel Spies, Abteilungsleiter „Immobilienmanagement“ hatte zuvor erläutert, dass für das städtische Gelände, auf dem neben der Feuerwehr auch Parkplätze für die Kulturhalle und zwei Wohnhäuser stehen, ein neues Konzept erarbeitet werden soll. Eines der Wohnhäuser muss nach einem Brand abgerissen werden, der Antrag ist bereits gestellt.

Eine bereits positive Entwicklung hat die Grundschule Berghausen in den vergangenen Jahren erfahren, die Schulleiterin Monika Weber für alle Interessierten aufschloss. Hier wurden unter anderem neue Toilettenanlagen und neue Fenster eingebaut, außerdem wurde ein Betreuungsraum geschaffen. Die Laufbahn an der Schule steht als nächstes auf dem Plan des Immobilienmanagements: „Wir haben uns mit der Arbeitsgruppe des Sportstättenentwicklungskonzepts hierzu ausgetauscht und eine Möglichkeit gefunden, wie wir Fördermittel für die Laufbahn nutzen können. In diesem Jahr sollen die Planungen konkreter werden, so dass wir die Maßnahme im nächsten Jahr umsetzen können“, erklärte Manuel Spies.

Geplant ist in den nächsten Jahren auch die Sanierung kommunaler Straßen, wie Wolfgang Grund, Abteilungsleiter „Infrastruktur und Erholung“, beschrieb: „Zubringerstraßen, die mehrere Straßen erschließen, haben dabei die höchste Priorität. Die Straße ‚Zum Kinderzentrum‘ werden wir spätestens im nächsten Jahr sanieren, auch die Straße ‚Am Friedhof‘ wird dann an der Reihe sein.“

Ortsvorsteherin Charlotte Linde-Reber freute sich über eine Entwicklung in der Straße „Unter der Hohen Fuhr“: „Hier sind in den vergangenen Jahren viele Häuser von jungen Familien gekauft worden, die Nachbarschaft ist dadurch deutlich jünger geworden. Insgesamt haben wir kaum Leerstand in Berghausen.“ Mit Blick auf den dahinterliegenden Sportplatz sprach Bürgermeister Bernd Fuhrmann ein Dankeschön an die Sportfreunde Edertal aus: „Wir wissen, dass ihr hier in den letzten Jahren sehr viel Arbeit reingesteckt habt, das verdient Anerkennung!“

Ein hohes Gut seien auch die Unternehmen in Berghausen, so Fuhrmann. Im Vorfeld des Dorfrundgangs hatten der Bürgermeister, Ortsvorsteherin Charlotte Linde-Reber, Stadtverordnete und Mitarbeiter der Verwaltung die Firmen Bikar Metalle, Obermeier und Schöps und Wahl besucht. „Bei allen drei Firmen ist mittlerweile die dritte Generation mit beeindruckendem Schwung am Zuge. Das ist ein gutes Zeichen, immerhin findet heute nicht mehr jedes Unternehmen einen Nachfolger.“

Bereits am Vormittag war der Bürgerservice der Verwaltung vor Ort im Dorfladen: „Das Angebot ist wieder gut angenommen worden“, erzählte Christian l’Hiver, Abteilungsleiter „Bürger- und Seniorenservice“, „einige Bürgerinnen und Bürger haben zum Beispiel die Gelegenheit genutzt und Ausweise beantragt und Gelbe Säcke mitgenommen.“

Im Anschluss an den Spaziergang durch Berghausen richtete die Dorfjugend einen Imbiss in der Fest- und Kulturhalle aus, bei dem die Gespräche des Nachmittags zu Ende geführt werden konnten.