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Runder Tisch geht weiter 14.05.2019 


„Runder Tisch“ geht weiter

Die Stadt Bad Berleburg möchte das ehrenamtliche Engagement auch nach der Schließung der Landeseinrichtung Am Spielacker erhalten. Bürgermeister Bernd Fuhrmann dankte allen Beteiligten und machte noch einmal deutlich, dass die Stadt die Schließung der Einrichtung bedauert.

Der Runde Tisch „Flüchtlinge und ausländische Zuwanderung in Bad Berleburg“ soll auch zukünftig erhalten bleiben. Darauf haben sich die Mitglieder bei ihrem Treffen am Montag geeinigt. „Wir möchten das Engagement der Ehrenamtlichen auch in Zukunft erhalten“, machte Bürgermeister Bernd Fuhrmann deutlich. „Es wäre schade, wenn ihr Wissen und ihre Erfahrung verloren gingen.“ Der Runde Tisch soll nun einmal jährlich als Austauschplattform für die interkulturelle Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung beim Thema Flüchtlingspolitik in Bad Berleburg genutzt werden.

Teilnehmer des Runden Tisches, die an einem Austausch und an einer aktiven Mitarbeit im Bereich der Integrationsarbeit interessiert sind, können außerdem in den Verteiler „Integration Leben Lernen“ aufgenommen werden. Flüchtlingspaten und Engagierte im Bereich der Integrationsarbeit haben sich dort zusammengeschlossen und tauschen sich aus.

Das Treffen in dieser Woche war vor allen Dingen geprägt von gegenseitigem Dank. „Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten war immer sehr angenehm“, betonte Fachbereichsleiterin Regina Linde. „Sowohl mit der Bezirksregierung als auch mit dem Betreuungsdienst des DRK oder der Polizei vor Ort konnten Themen auch mal per Telefon und auf kurzem Weg besprochen und gelöst werden.“ Diese Einschätzung bestätigte Dezernentin Eva Potthoff von der Bezirksregierung Arnsberg: „Das ist etwas, das auch uns innerhalb der Bezirksregierung positiv aufgefallen ist. Außerdem war das ehrenamtliche Engagement rund um die Landeseinrichtung in Bad Berleburg vorbildlich.“

Bürgermeister Bernd Fuhrmann wies auch noch einmal darauf hin, dass die Stadt Bad Berleburg die Entscheidung des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration bedauert. „Wir sind überzeugt davon, dass wir trotz der schwierigen Voraussetzungen in Bad Berleburg einen guten Weg gegangen sind und das Netzwerk hier beispielhaft gearbeitet hat.“ Insbesondere für die Mitarbeiter in der Landeseinrichtung sei die Entscheidung schwerwiegend. „Wir haben unmittelbar nach Bekanntwerden der Schließung nach alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten für die Betroffenen hier vor Ort gesucht und die ersten freien Stellen bei den heimischen Gastronomen und der Hotellerie z.B. für die Mitarbeitenden der hauswirtschaftlichen Bereiche an die Betreuungsleitung der Einrichtung gemeldet“, erklärte Regina Linde.