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Afrikanische Schweinepest 24.09.2018 


Afrikanische Schweinepest – Infos für Wanderer und Pilzsammler

Die Afrikanische Schweinepest wurde bei Wildschweinen in Belgien nachgewiesen, rund 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Hier bekommen Sie Informationen, wie Sie sich in der Natur verhalten sollten und was Sie tun sollten, wenn Sie ein totes Wildschwein finden.

Menschen oder andere Tiere können nicht an der Afrikanischen Schweinepest erkranken. Schweine können sich über direkten Kontakt anstecken oder über Körperflüssigkeiten, infizierte Gegenstände oder Lebensmittel aus infizierten Schweinen. Durch den Ausbruch im benachbarten Belgien sind nicht nur Wildschweine in NRW bedroht, sondern auch Hausschweine.

Als Hauptübertragungsquelle der ASP gilt Unachtsamkeit von Menschen. Schon ein falsch entsorgtes Wurstbrot kann dazu führen, dass der Erreger übertragen wird. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW rät deshalb dazu, keine Lebensmittelreste in freier Natur oder in offenen, leicht zugänglichen Mülleimern zu entsorgen.

Wenn Sie im Wald, während eines Spaziergangs oder beim Pilze sammeln, ein totes Wildschwein entdecken, gilt: Nichts anfassen! Wenn Sie das tote Tier berührt haben, reinigen Sie alles so gründlich wie möglich, um eine Verbreitung zu vermeiden. Melden Sie außerdem beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV), dass Sie ein totes Wildschwein gefunden haben: Tel. 0201/714488. Die Bereitschaft des LANUV kümmert sich in Abstimmung mit den Kommunen um die schnelle Sicherung und Untersuchung des Wildschweins.