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Wunderthausen: ein engagiertes Dorf 13.05.2019 


Wunderthausen: ein engagiertes Dorf

Dorfgemeinschaft und Betriebe präsentierten sich bei der Veranstaltung „Bürgermeister vor Ort“ kreativ und einsatzbereit. In der Grundschule soll möglichst noch dieses Jahr der zweite Bauabschnitt beginnen.

Bei ihrem Besuch in Wunderthausen trafen Bürgermeister Bernd Fuhrmann, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung und Stadtverordnete gemeinsam mit Ortsvorsteher Martin Schneider auf viel ehrenamtliches Engagement. Ein Beispiel dafür: Die Freiwillige Feuerwehr hat sich einen Teil der ehemaligen Grundschule als neues Domizil hergerichtet – mit bisher rund 3.000 Stunden an Eigenleistung. „Das ist etwas Besonderes bei der Freiwilligen Feuerwehr in Bad Berleburg“, betonte Bernd Fuhrmann, „dass die Löschzüge ihren Einsatz nicht auf das Löschen von Bränden beschränken, sondern auch mit viel Eigenleistung an ihren Feuerwehrgerätehäusern arbeiten. Da kann ich nur den Hut vor ziehen!“

Möglichst in diesem Jahr soll es an der Grundschule weitergehen, wie Manuel Spies, Abteilungsleiter „Immobilienmanagement“, erläuterte: „Im zweiten Bauabschnitt werden wir Gemeinschaftsräume herrichten, die barrierefrei sind. Außerdem werden neue Toiletten und Duschen eingebaut. Wir hoffen auf Fördergelder aus der Dorferneuerung und könnten dieses Jahr loslegen.“ Oberhalb der Grundschule werden außerdem Stellplätze für die Besucher entstehen.

Als Erfolgsgeschichte präsentierte Ortsvorsteher Martin Schneider die Übergabe der Friedhofskapelle an die Ortschaft. „Das war eine sehr gute Lösung, die sich aus unserer Sicht absolut bewährt hat“, erläuterte er beim Besuch vor Ort.

Während des Dorfrundgangs gaben Martin Schneider und die teilnehmenden Wunderthäuser auch Hinweise und Anregungen an die Verwaltungsmitarbeiter weiter. So wurde beispielsweise deutlich, dass der Schwerlastverkehr und überhöhte Geschwindigkeit im Ort ein Ärgernis für viele Anwohner sind. Das war in der Vergangenheit auch schon Thema bei der Verkehrsschau. „Eine Geschwindigkeitsbeschränkung wurde aber bisher abgelehnt“, erläuterte der Ortsvorsteher.

Dem Dorfrundgang vorausgegangen waren Besichtigungen örtlicher Betriebe: der Schlachterei Bätzel, der Tischlerei Wahl und des Bioland-Hofs „Lauber“. „Diese Betriebe sind ein sehr wichtiges Lebenselement in den Ortschaften und es ist gut, dass es sie gibt!“, betonte Bernd Fuhrmann. Interessant sei gewesen, dass die Digitalisierung gerade auch in der Landwirtschaft ein wichtiges Thema ist. „Heute muss es einfach möglich sein, den Melkroboter auch von unterwegs auszulesen.“