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Datenschutz

Der Blickwinkel der behördlichen Datenschutzbeauftragten geht in zwei Richtungen: Zum einen sollen sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf allen Ebenen motivieren, sensibel mit den ihnen anvertrauten Daten umzugehen und zum anderen die Behördenspitze veranlassen, die Leitungsverantwortung auf dem Gebiet des Datenschutzes problembewusst und informiert wahrzunehmen.

Die Aufgaben werden abschließend in Artikel 39 der Datenschutz-Grundverordnung beschrieben. Es sind Tätigkeiten in den drei Bereichen: Unterstützung, Beratung und Kontrolle.
Im Gesetz genannt werden (in der Reihenfolge der Aufzählung):

o Unterrichtung und Beratung des Verantwortlichen und der Beschäftigten hinsichtlich der Datenschutzvorschriften
o Überwachung der Einhaltung der Datenschutzvorschriften
o Beratung im Zusammenhang mit der Datenschutz-Folgeabschätzung
o Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde
o Anlaufstelle für Bediensteten in Angelegenheiten des Datenschutzes

Die Aufzählung zeigt, dass der Aufgabenschwerpunkt bei den unterstützenden und beratenden Tätigkeiten liegt. Der bzw. die behördliche Datenschutzbeauftragte versteht sich in erster Linie als Partner/in aller Behördenbediensteten. Bei Fragen zum Thema Datenschutz stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.