Ferienspiele bieten vielfältiges und buntes Programm
Bunt und vielseitig präsentieren sich die Bad Berleburger Ferienspiele. In den vergangenen Wochen fanden zahlreiche weitere Aktionen im Rahmen der durch die Stadtjugendpflege organisierten Spiele statt.
Tiere und Fabelwesen sorgen für bunte Bilder
Künstlerin Anke Althaus-Aderhold veranstaltete im Rahmen der Ferienspiele von Bad Berleburg zwei ihrer beliebten Kreativ-Workshops an. Das Motto des Malkurses „Ich sehe was, was du nicht siehst“ war Programm. Die Kinder sollten in den mit Wasserfarben bemalten Bildern Fabelwesen und Tiere entdecken und die Konturen mit Fineliner nachzeichnen. So entstanden schöne bunte Bilder mit spannenden Motiven. Am Ende wurden alle Bilder auf eine größere Pappe geklebt, so dass alle Kinder ein Passepartout mit nach Hause nahmen.
Biathlon für alle
Im Rahmen der Ferienspiele der Stadt Bad Berleburg bot der VfL Bad Berleburg einen Schnupperkurs Biathlon an. Nach einem Kennenlernspiel zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Inliner an und fuhren einen Parcours ab, fuhren Slalom und übten sich im Rückwärts- sowie auf einem Bein fahren. Spielerisch übten sie das Schießen mit einer Armbrust.
Lamas im Abenteuerdorf
Maike Schröder und Klaus Aderhold von den Rothaar-Lamas boten drei Mal die beliebte Veranstaltung „Treffpunkt Lamas“ im Abenteuerdorf Wittgenstein in Wemlighausen an. So erfuhren insgesamt 45 Kinder viele interessante Dinge über Lamas: Lamas leben ursprünglich in Südamerika, sind Herdentiere und machen Hierarchien durch Spucken aus. Daraufhin gingen die Kinder auf den Paddock, um ein Lama auszusuchen. Nach dem Saubermachen der Lamas führten jeweils zwei Kinder ein Lama auf einer Wanderung. Die Kinder hatten viel Freude mit „Merlin“, „Pepone“ und „Luan“ und genossen den Spaziergang durch die schöne Landschaft. Am Ende wartete noch ein Feuer auf die Kinder, die Würste auf dem Stock grillten. Als Souvenir erhielten sie ein Lamabrandzeichen auf einer Baumscheibe.
Wittistones anmalen im Schieferschaubergwerk
Schon früh am Tag war im Schieferschaubergwerk in Raumland einiges los. Zehn Kinder waren vor Ort, um Wittistones zu bemalen. Die Sechs- bis 14-Jähringen suchten sich dazu gesäuberte Steine aus der Eder aus. Helferinnen und Helfer der Aktion boten zudem an, kleine Schieferherzen zu erstellen, damit die Kinder diese mit Acrylfarbe und -stiften bemalen konnten. Hinzu kamen Muster für verschiedene Ideen für Zeichnungen – und Hilfestellung durch Elke Franz und Jutta Plaschke, die den Jungen und Mädchen erklärten, wie sie bunte Unikate entstehen lassen. Wunderbare und kreative Eigenkreationen der drei nacheinander folgenden Gruppen – insgesamt rund 30 Kinder – waren nach drei Stunden zu bestaunen. Auch für kalte Getränke und Süßes hatte Jutta Plaschke, die das Ferienspiel über den Ortsheimatverein Schieferschaubergwerk Raumland führte, gesorgt. Auch ein kleiner Rundgang durch das Schieferschaubergwerk, der von Hans Müsse geleitet wurde, ließen sich die Kinder nicht nehmen.
Auf Schatzsuche
In der Bad Berleburger Buchhandlung Mankelmuth ging es auf Schatzsuche. In zwei Gruppen liefen die teilnehmenden Kinder los, um in acht Stationen Zahlen für einen Code herauszufinden. Diesen benötigten sie, um die Schatztruhe am Ende zu öffnen. Die Stationen waren in der Buchhandlung sowie in der Stadtmitte verteilt. Es ging dabei darum, kleine Rätsel zu lösen, Wortkombinationen herauszufinden, aber auch das Gedächtnis und die Geschicklichkeit zu fordern und fördern. Zum Schluss schafften es aber alle Acht- bis Zwölfjährigen in eineinhalb Stunden die Aufgaben zu lösen und somit die Truhe zu öffnen. Darin befand sich für alle je ein Buch, ein Sportrucksack mit Süßigkeiten und ein Gummitwist.
Wasserlupen bauen
Der Generationenverein Girkhausen veranstaltete erstmals die spannende Veranstaltung „Wasserlupen bauen“. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde von Gabriele Born und ihren Helferinnen und Helfern begaben sich die Jungen und Mädchen ans Werk. Aus einer Dose, Folie, einem Gummi und starkem Klebeband war die Wasserlupe schnell gebastelt. Die zwölf Kinder verzierten sie noch mit Perlen, Glitzer-Blümchen und selbstklebenden Buchstaben, Zahlen und im Wasser lebenden Tieren. Nachdem jede Wasserlupe für sich kreativ gestaltet wurde, schlüpften die Sechs- bis Elfjährigen in die Gummistiefel und gingen zusammen mit Gabriele Born zum nahegelegenen Flüsschen Oster ins Wasser. Dort gab es viel zu sehen. Mit den Wasserlupen entdeckten die Kinder begeistert Larven, kleine Blätter, Moos, aber auch große bis hin zu sehr kleinen Steinen, sogar Bruchstücke von alten Fliesen. Zum Schluss ließen sie das Ferienspiel mit gemütlichem Sitzen am Feuer, selbstgemachten Stockbrot, Getränken und Toben auf dem Spielplatz des Treffpunkts am späten Nachmittag ausklingen.