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Datum: 25.02.2026

Ist Südwestfalen nachweislich eine Top-Arbeitgeberregion?

Wie attraktiv sind Arbeitgeber in Südwestfalen wirklich – aus Sicht der Beschäftigten selbst? Und wie schlägt sich die Region im bundesweiten Vergleich? Antworten auf diese zentralen Fragen liefert am 02.03 2026 die öffentliche Auftaktveranstaltung „Starke Arbeitgeber. Starke Region.“ zum Start der ersten südwestfälischen Fachwoche für Arbeitgebermarketing. Erstmals werden dort die Ergebnisse einer umfassenden Mitarbeitendenbefragung zur Arbeitgeberattraktivität in Südwestfalen vorgestellt.  

Veranstalter ist die Südwestfalen Agentur, die mit vielen Kooperationspartnern im Projekt „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“ gezielt daran arbeitet, die Attraktivität südwestfälischer Arbeitgeber zu stärken und die Region als Top-Arbeitgeberregion zu profilieren. 

Über 7.000 Beschäftigte befragt – Südwestfalen im Realitätscheck 

Die Befragung wurde von der Südwestfalen Agentur beauftragt und vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO durchgeführt. Über 2.000 Beschäftigte aus Südwestfalen sowie mehr als 5.000 Beschäftigte bundesweit nahmen teil. Im Fokus standen drei zentrale Punkte: Wie zufrieden sind Mitarbeitende in Südwestfalen mit ihren Arbeitgebern? Was schätzen sie besonders – und wo sehen sie Verbesserungspotenziale? Wie schneidet die Region im Vergleich zum Rest Deutschlands ab?  Die Ergebnisse ermöglichen erstmals einen datenbasierten Blick auf die Arbeitgeberattraktivität der Region und liefern belastbare Zahlen zur Frage, ob Südwestfalen unter dem Leitmotiv „Südwestfalen – Alles echt!“ tatsächlich als Top-Arbeitgeberregion gelten kann. Teilnehmende der Auftaktveranstaltung erhalten Zugang zu den Ergebnissen sowie Gelegenheit für Fragen und Einordnung. 

Arbeitgeberattraktivität als Erfolgsfaktor in Zeiten des Wandels 

Die Veranstaltung greift zugleich die aktuellen Herausforderungen vieler Unternehmen auf: unsichere wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Fachkräftemangel, Transformation und Veränderungsdruck. Sie macht deutlich: Arbeitgeberattraktivität ist kein kurzfristiger Trend und kein reines Wachstumsinstrument, sondern ein zentraler Erfolgsfaktor – unabhängig davon, ob Unternehmen gerade einstellen, sich stabilisieren oder strategisch neu ausrichten. 

Die Auftaktveranstaltung bringt Perspektiven aus der Region, aus der Unternehmenspraxis sowie aus dem überregionalen Kontext zusammen. Sie ordnet die Rolle von Arbeitgebermarketing und Unternehmenskultur in der aktuellen Lage ein und zeigt, warum gerade jetzt Klarheit, Haltung und Glaubwürdigkeit entscheidend sind – nach innen wie nach außen.  

Praxisdiskussion und arbeitsmarktpolitischer Impuls 

Auf dem Podium diskutieren Vertreterinnen und Vertreter südwestfälischer Unternehmen, die ihre Erfahrungen aus dem betrieblichen Alltag einbringen – teils auch als Teilnehmende der Mitarbeitendenbefragung. Sie reflektieren, wie sie aktuell mit Unsicherheit und Veränderungsdruck umgehen und welche Rolle Arbeitgeberattraktivität für Zufriedenheit, Bindung und Zukunftsfähigkeit spielt. Einen übergeordneten Impuls liefert Sibylle Stippler, Leiterin des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft. Sie ordnet die Ergebnisse vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen am Arbeitsmarkt ein und schafft einen strategischen Orientierungsrahmen für Unternehmen und Region. 

Die Auftaktveranstaltung findet am Montag, 02.03.2026, von 11 bis 13 Uhr statt. Interessierte können vor Ort bei der Südwestfalen Agentur in Olpe dabei sein oder sich digital zuschalten. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung unter www.arbeitgeberschmiede-swf.com/veranstaltung/auftaktveranstaltung-fachwoche wird gebeten.

Informationen zur Südwestfalen Agentur

Die „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“ hat zum Ziel, Südwestfalen als Top-ArbeitgeberRegion zu stärken und zu positionieren. Das Projekt steht als agiles Open-InnovationProjekt allen Interessierten offen und wird durch die Südwestfalen Agentur GmbH und die sechs Verbundpartner (die Fachhochschule Südwestfalen, die Universität Siegen, die Hochschule Hamm-Lippstadt, die agentur mark GmbH, die Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH und die Wirtschaftsförderung des Kreises Siegen-Wittgenstein) umgesetzt. Finanziert wird das Projekt durch Mittel der Europäischen Union und des Landes NRW. 

Hintergrund 

Um mit klugen Ideen, Tatkraft und koordiniertem Handeln gemeinsam die Region Südwestfalen zu stärken, wurde die Südwestfalen Agentur 2008 gegründet. Getragen wird sie durch die fünf Kreise Südwestfalens: Olpe, Soest, Siegen-Wittgenstein, Hochsauerlandkreis und Märkischer Kreis sowie den Verein „Wirtschaft für Südwestfalen“. Die Agentur bündelt die Kräfte von Politik und Wirtschaft in der Region und fungiert als dynamische Netzwerkzentrale nach innen und außen.   Als Moderatorin und Antriebsfeder betreut sie die Umsetzung mehrerer Förderprogramme. Bei der REGIONALE 2025 etwa entwickeln viele Partner mit der Agentur innovative Projekte, um neue beispielhafte Antworten auf die sich verändernden Herausforderungen für Leben, Wohnen und Arbeiten in der Region zu geben — ganz im Sinne der Südwestfalen-DNA (Digital - Nachhaltig - Authentisch). Die REGIONALE 2025 ist ein Strukturprogramm des Landes NRW und wird aus Mitteln der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Ergänzend koordiniert die Agentur in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden die Smart-City-Strategie Südwestfalens und treibt mit „Hub45“ den Aufbau eines Coworking-Netzwerks für digitale und dezentrale Arbeitsorte voran. 

Gleichzeitig wirkt die Südwestfalen Agentur als positiver Kommunikations-Verstärker der Region. Unter dem Dach der Regionalmarketing-Kampagne „Südwestfalen – Alles echt“ sorgt sie u.a. mit Kampagnen dafür, das außergewöhnliche Profil der wirtschaftsstarken und grünen Region deutschlandweit bekannt zu machen und Schüler:innen, Studierenden und Fachkräften die vielfältigen Berufs- und Lebensperspektiven in Südwestfalen aufzuzeigen. Zur weiteren Profilierung Südwestfalens als Top-Arbeitgeber-Region koordiniert die Agentur mit Partnern in den Kreisen das arbeitsteilige Projekt „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“.