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Datum: 16.12.2025

Heimatpreis verliehen: Für ein starkes Ehrenamt

Im Einsatz für Umwelt, Tradition und Ehrenamt: Die Teilnehmenden des Heimatpreises 2025 erhielten im Bürgerhaus am Markt für ihr vielfältiges Engagement ihre Auszeichnungen. Der Bürgermeister der Stadt Bad Berleburg überreichte die Urkunden gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Rathaus sowie den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung vor der Kulisse des Berleburger Weihnachtmarktes. „Gemeinschaft – das ist hier in unserer Stadt der Dörfer nicht nur einfach ein Wort. Wir leben sie jeden Tag – und jeden Tag trägt sie neue Früchte, ob im Bereich Nachhaltigkeit, in der Traditionspflege oder im ehrenamtlichen Engagement. Die Projekte, die wir auszeichnen, stehen stellvertretend für das gesamte ehrenamtliche Engagement in unserer Stadt der Dörfer. Sie zeigen wie vielfältig und bunt das Ehrenamt ist“, erklärte Volker Sonneborn, Bürgermeister der Stadt Bad Berleburg.

Entlastung für Krankenhäuser

Über den ersten Platz und die damit verbundenen 2500 Euro freuten sich die „Grünen Damen und Herren“ der Vitrea-Rehaklinik Bad Berleburg. Die Jury überreichte ihnen die Urkunde für das Projekt „Gründung einer Gruppe von Grünen Damen und Herren und deren Etablierung in der Vitrea-Akutklinik Bad Berleburg“. Die ehrenamtlichen Engagierten in hellgrünen Kitteln der evangelischen Kranken- und Altenhilfe unterstützen Patienten und deren Angehörigen in Krankenhäusern. „Wir sind als Stadt stolz darauf, dass dieses tolle Ehrenamtsmodell bereits seit über 36 Jahren fest in unserer Region verwurzelt ist. Die Menschen leisten überaus wertvolle Arbeit für die Gemeinschaft“, hob Volker Sonneborn hervor.

Bekannte Holzskulpturen

Mit seinem „Holzskulpturenweg Wunderthausen“ sicherte sich Georg-Wilhelm Weller den zweiten Platz. Die Skulpturen entlang des Holzmacherin-Radwegs sind aus Kalamitätsholz geschnitzt und haben schon überregionale Aufmerksamkeit erlangt. „Das Projekt zeigt auf wunderbare Weise, wie aus Käferholz und Brachflächen ein spannender Natur- und Erlebnisraum entstehen kann“, freute sich Volker Sonneborn.

Klimaresistenter Wald 

Der dritte Platz ging an die AWO-Kita Aue für ihre Pflanzaktion. Zusammen mit der ehrenamtlichen Unterstützung der Waldgenossenschaft Aue sowie die der Eltern pflanzte die Kita verschiedene klimaresistente Baumarten. „Ein tolles Projekt, bei dem die Kinder nebenbei den Wert unserer Natur kennenlernen. Hier ziehen alle Beteiligten für eine lebenswerte Zukunft und für unser Klima an einem Strang und das ist bemerkenswert“, betonte Volker Sonneborn und führte weiter aus: „Der Wald ist Teil unserer Heimat und das lernen die Kinder durch das Projekt ganz besonders zu schätzen.“ Die AWO-Kita Aue erhielt für ihre Pflanzaktion ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro.

Rocken für den guten Zweck 

Den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis „Durchstarter“ erhielt der Verein „Rock am Wehr“ für sein Projekt „Verstärker der Gemeinschaft“. „Das Projekt vereint das, was unsere Heimat auszeichnet: Engagement und Gemeinschaft. Auf den Konzerten von Rock am Wehr kommen Menschen zusammen und verbringen viele schöne Stunden miteinander. Dazu unterstützt der Verein auch immer noch einen guten Zweck“, begründete Volker Sonneborn die Auswahl des Preisträgers.

Weitere Projekte überzeugten die Jury

Neben den vier ausgezeichneten Projekten bewarben sich auch noch weitere um den Heimatpreis und überzeugten die Jury: Der Dorfverein Hemschlar schickte sein Projekt „Erweiterung des Baumerlebnispfades zu einem Informationspfad mit Naherholungscharakter am Altenberg“ ins Rennen. Die Ederhöhe zeigte mit „Kultur für jedermann“ wie Alt und Jung generationsübergreifend eng zusammenarbeiten können, während sich der Heimatverein Elsoff für die Wiederansiedlung der Igel einsetzt. Der Schützenverein Bad Berleburg bewarb sich mit der „Zeitgemäßen Herrichtung des Schützenplatzes“ – ein Projekt, das durch die Beseitigung von Barrieren allen Menschen Teilhabe ermöglichen soll. Eine einzigartige Begegnungsstätte schufen Simone Limper und Sebastian Wetter mit ihrem Projekt „Raststation: Atempause bei Grawach“. Um Begegnungen geht es auch beim Turnverein Arfeld – und das schon seit 100 Jahren. Der Verein bewarb sich mit dem Projekt „Turnzeitreise – 100 Jahre TVA – Bewegung verbindet“.