Hilfsnavigation

Icon de Icon gb Icon nl Icon dk

Das Wittgensteiner Heimatlied

Das wohl bekannteste Wittgensteiner Heimatlied "Wo die Lerche trillert froh ihr Morgenlied" wurde von Walter Birkelbach gedichtet.

Walter Birkelbach, 1940 (1917 - 1945)

Der Liedtext:

Wo die Lerche trillert froh ihr Morgenlied
wo man Tannen, Fichten und auch Eichen sieht
wo so mancher Wandrer ruht am Wege aus
da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.

Früh am Morgen steigt der junge Waidmannssohn
mit dem Drilling und dem Hund hinauf zur Höh
schießt manch Hirschlein, Rehlein, sieht manch Mägdelein
wer sein Herz verloren, kann kein Waidmann sein.

In der braunen Erde schafft der Ackersmann
während im Gebüsche balzt der Auerhahn
wo das Rotwild weidet auf der grünen Flur
bis der Herbstwind wehet rauh durch die Natur.

Fragst du nun wer hat dies schöne Lied erdacht?
Ein Soldat aus Wittgenstein der hat’s gemacht;
Der nach Haus sich sehnet in gar schwerer Zeit,
Ach - du teure Heimat! - Bist so weit, so weit.

von Walter Birkelbach, 1940 (1917 – 1945)
(Melodie: Wo die Nordseewellen …)